Woche der Verkehrssicherheit 1997: KfV: Steigende Unfallzahlen wieder zum Sinken bringen !

jWien (OTS) - Die heute beginnende Woche der Verkehrssicherheit
1997 (13.-17. Oktober) soll, so das Kuratorium für Verkehrssicherheit, einen positiven Impuls setzen, um die leider im Steigen begriffenen Unfallzahlen in Österreich wieder senken zu helfen.

Der positive Trend in der österreichischen Unfallstatistik der Jahre 1995 und 1996 scheint sich heuer nicht fortzusetzen. Die Zahlen sind in allen Unfallkategorien wieder im Steigen begriffen. Von Jänner bis August 1997 ist die Zahl der Verkehrstoten in Österreich von 676 im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 723 gestiegen. Das entspricht einer Zunahme um 7%.

Das Kuratorium für Verkehrssicherheit möchte mit seinen Veranstaltungen und Aktionen in der Verkehrssicherheitswoche Aufklärung und Information in den Vordergrund stellen. Außerdem sollen hochwirksamen Maßnahmen wie die Einführung der 0,5 Promillegrenze im Straßenverkehr oder Schaffung eines Punkteführerschein-Systems gegen notorische Rowdies und Wiederholungstäter im österreichischen Nationalrat zur Behandlung und Beschlußfassung verholfen werden.

Wichtig ist neben der generalpräventiven Wirkung und dem Synergie-Effekt der vorliegenden "harten" Maßnahmen - ein großes Repertoire an "weichen" Maßnahmen, also Verkehrserziehung auf die sanfte Tour, mit Bewußtseinsbildung und Information. Dazu zählen die KfV/AUVA-Aktionen "Weiße Engel", "Vorrang für Zebras", "Mobile Tempoanzeige" und die "Aktion Känguruh", die in der Verkehrssicherheitswoche österreichweit durchgeführt werden - ebenso wie Fachveranstaltungen und Diskussionsforen für Experten und Meinungsbildner wie die zweitägige internationale Konferenz zum Thema "Mobilität und Sicherheit" (13. - 14.10.) Informationen zum kompletten Programm der Woche der Verkehrssicherheit erteilt die Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit des KfV.

"MOBILITÄT UND SICHERHEIT" - unter diesem Motto der Verkehrssicherheitswoche 1997 werden Wege gezeigt, wie man eine vernünftige Mobilität aufrecht erhalten kann, vor allem im Hinblick auf die dafür nötigen Sicherungs- und Sicherheitsmaßnahmen.

In der Vorwoche (6. - 12 Oktober) kamen wieder 18 Menschen auf Österreichs Straßen ums Leben. 7 Personen kamen durch nicht angepaßte Geschwindigkeit ums Leben, weiters waren Vorrangverletzungen (2) und riskantes Überholen (1) Unfallursachen. Daß die Gurteanlegequote zurückgeht, hat sich auch letzte Woche auf traurige Weise bestätigt, denn 4 der 18 Unfallopfer waren nicht angeschnallt.

Achtung! Die Montagsgrafik ist in der APA-Datenbank "Grafik" mit dem Agenturkürzel OGS abrufbar! Bitte beachten Sie auch die Aussendung des BM für Inneres (OTS0084).

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