Etappensieg für Streunerschutz in Kiew

Wien (OTS) - Seit Anfang des Jahres engagiert sich das
Tierhilfswerk Austria massiv für die Streunerhunde in Kiew. Am 29. September erfuhr die Arbeit des Tierhilfswerks ihren vorübergehenden Höhepunkt. Unter der Patronanz von Prinzessin Elisabeth du Croy wurde für die Streuner feierlich ein Tierheim eröffnet. Leider ist aber auch mit neuen "Säuberungsaktionen" gegen die Hunde zu rechnen.

Bei der Eröffnung nahmen sechs TV-Stationen sowie alle Lokalzeitungen regen Anteil. Doch so groß das öffentliche Interesse auch war, ein Wermutstropfen blieb. In Hinblick auf die kommenden Wahlen nimmt die Stadtverwaltung Kiews unter Bürgermeister Omelchenko leider alle gegebenen Versprechen hinsichtlich des Streunerschutzes zurück. Dazu Christian Janatsch, Präsident des Tierhilfswerk Austria:
"Es gibt jetzt zwar gottlob ein großes Tierheim, aber es ist mit Sicherheit anzunehmen, daß das Töten von Hunden in großem Stil wieder aufgenommen wird."

Die Macht der Hundeschlächtermafia, die Haut und Fell der getöteten Tiere gewinnbringend veräußert, ist in der Ukraine groß. Dazu Janatsch: "Wer Wahlen in Kiew gewinnen will, kommt ohne Unterstützung der Mafia nur schwer zum Ziel."

Die Streunerproblematik erfährt eine zusätzliche Zuspitzung, in dem die Stadtverwaltung eine neue, extrem hohe Hundesteuer eingeführt hat, die mit Sicherheit zum vermehrten Aussetzen von Hunden führen wird. Das dient zwei Zwecken: 1) die Stadtkasse füllt sich 2) der Wiedereinsatz an Hundefängern samt ihren Tötungsmethoden ist scheinbar gerechtfertigt. Christian Janatsch: "Mit der Eröffnung des Tierheimes ist die erste Schlacht zwar gewonnen, der Krieg aber noch lange nicht. Für das Tierhilfswerk Austria heißt es daher im Sinne der Hunde weiter zu kämpfen."

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Tierhilfswerk Austria
Christian Janatsch
02243/22964-12

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