EU-Osterweiterung: Schlüsselfrage für Transporteure

Vollständige Harmonisierung als Voraussetzung für Beitritt

Wien (PWK) - "Die EU-Osterweiterung wird für die Transporteure
nach der Währungsunion zur nächsten Schlüsselfrage auf dem Weg ins 21. Jahrhundert", betonte Adolf Moser, Vorsteher des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Österreich anläßlich eines verkehrspolitischen Symposiums ("Transport 97") in Wels. Nationale und internationale Experten sowie die EU-Parlamentsabgeordnete Agnes Schierhuber diskutierten unter der Leitung von Christian Ortner über die notwendigen Voraussetzungen für eine Osterweiterung der EU. ****

Seit dem 1. Jänner 1997 gilt für die österreichischen Transporteure die volle Liberalisierung des EU-Verkehrs. Diese Marktöffnung und die schwache Konjunktur haben zu einem verschärften Wettbewerb im Straßengüterverkehr geführt. Bevor die geplante EU-Erweiterung daher in die Praxis umgesetzt werden kann, müßte zunächst eine vollständige Harmonisierung der Wettbewerbsbedingungen angestrebt werden. Dies gilt vor allem in folgenden Bereichen:

  • arbeits- und sozialrechtlicher Bereich
  • steuerrechtlicher Bereich (Besteuerung in den neuen Mitgliedsstaaten)
  • Abgaben für die Straßenbenützung
  • Berufszugangsregelungen, vor allem im Bezug auf fachliche Voraussetzung sowie finanzielle Voraussetzungen (Bonität)

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