Wiener Neustadt: Kompetenzzentrum Medizintechnik vor Eröffnung

Bundesregierung fördert im Rahmen der Technologieoffensive

St.Pölten (NLK) - Bundeskanzler Mag. Viktor Klima, Landeshauptmannstellvertreter Ernst Höger und Bürgermeister Traude Dierdorf werden am 26. Oktober um 14 Uhr im Areal des Technologiezentrums (TZU) in Wiener Neustadt ein bemerkenswertes Pro-jekt für das "neue Industrieviertel" des niederösterreichischen Südens starten: Das Kompetenzzentrum Medizintechnik/Rehabilitationstechnik (KMR) soll wichtige Impulse für High-Tech-Arbeitsplätze bringen. Das Arbeitsgebiet des KMR reicht beispielsweise von der Entwicklung künstlicher Organe und Gelenke über die Erforschung neuer Möglichkeiten der Bekämpfung von Krebserkrankungen bis zu Analysesonden und zu
Kontrollverfahren für die Strahlentherapie. Das Projekt wird im Rahmen der Techno-logieoffensive vom Bund mit einer Startfinanzierung für die ersten fünf Jahre geför-dert.

Die Planungsarbeiten für das Projekt, an denen sich die Trägergesellschaft der Fachhochschul-Studiengänge in Wiener Neustadt und das Institut für Feinwerktechnik der TU Wien beteiligten, laufen bereits seit 1995. Das TZU erstellte eine Bedarfsana-lyse für den medizinischen Bereich. Für die Rehabilitationstechnik konnten das Austri-an Research Center in Seibersdorf und eine Arbeitsgruppe der TU Wien zur Mitarbeit gewonnen werden. Bis 1997 wurden bereits erste Projekte für die Forschung und Entwicklung mit Professoren und leitenden Ärzten des Wiener Neustädter Kranken-hauses vorangetrieben. Erste Investitionen für Labors im TZU wurden notwendig. Mittlerweile wurden bereits drei EU-Projekte mit einschlägigen Themen
bewilligt. Ein weiteres Forschungsprojekt mit regionalen Partnern ist angelaufen. Experten erwarten jedenfalls vom High-Tech-Zentrum KMR wesentliche Impulse für neue Arbeitsplätze und für die Ansiedlung von Betrieben, wofür sich das benachbarte, riesige
Areal des geplanten Unternehmensparks "Civitas Nova" anbietet.

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