Verkehrssicherheitswoche 1997 ab Montag

154 Tote im ersten Halbjahr auf NÖ Straßen

St.Pölten (NLK) - "Die Senkung der leider wieder im Steigen begriffenen Unfallzah-len in Niederösterreich ist das vorrangige Ziel der Verkehrssicherheitswoche 1997, die am kommenden Montag,
13. Oktober, beginnt", so Helmut Lindner, Leiter der Lan-desstelle NÖ des Kuratoriums für Verkehrssicherheit. 22 Prozent mehr Verkehrstote, 2,5 Prozent mehr Verletzte, 3 Prozent mehr Unfälle mit Personenschaden auf Nieder-österreichs Straßen - so die drastische Bilanz des 1. Halbjahres 1997, verglichen mit dem 1. Halbjahr 1996 - und präsentiert vom Kuratorium für Verkehrssicherheit und dem Österreichischen Statistischen Zentralamt (ÖSTAT).

Die absoluten endgültigen Zahlen: Vom 1. Jänner bis 30. Juni 1997 starben 154 Menschen (1996: 126) im niederösterreichischen Straßenverkehr. 4.116 Menschen (1996: 4.016) wurden verletzt, bei insgesamt 3.043 (1996: 2.954) Unfällen mit Perso-nenschaden.

Deshalb verstärkt das Kuratorium für Verkehrssicherheit seine Bemühungen, so wichtige, weil hochwirksame Maßnahmen wie die Einführung der 0,5 Promille-Grenze im Straßenverkehr oder die Schaffung eines Punkteführerschein-Systems gegen no-torische
Rowdys und Wiederholungstäter im Nationalrat zur Behandlung und Be-schlußfassung zu verhelfen.

Nur eine Kombination aus "harten" Maßnahmen wie "Punkteführerschein" und "0,5 Promille" und "weichen" Maßnahmen, Bewußtseinsbildung durch Aktionen wie "Mobile Tempoanzeige", "Vorrang für Zebras" oder die Aktion "Känguruh" gemeinsam mit der AUVA und der Niederösterreichischen Versicherung könne langfristig einen deutlichen Schub für mehr Verkehrssicherheit garantieren.

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