Steigende Nachfrage für österreichisches Holz

Nadelschnittholz-Exporte von 1994 bis 1997 um 20 Prozent gestiegen

Wien (PWK) - "Vom ersten Halbjahr 1994 bis zum ersten Halbjahr
1997 konnten die österreichischen Exporte von Nadelschnittholz einen Anstieg von 20 Prozent auf fast 2,6 Millionen Kubikmeter verzeichnen", berichtet der Fachverband der Sägeindustrie in einer Aussendung. Zurückzuführen ist der Erfolg vor allem auf den kräftigen Lieferungszuwachs nach Italien (+ 22 Prozent). Über 1,6 Millionen Kubikmeter Nadelschnittholz gelangten heuer von Jänner bis Juni in das südliche Nachbarland. Mit einem Anteil von 64 Prozent an den österreichischen Gesamtexporten dieser Holzart stellt Italien Österreichs weitaus größten Exportmarkt für Nadelschnittholz dar. ****

Aber auch die Lieferungen nach Deutschland, das mit 13 Prozent des Exportanteils gleich nach Italien kommt, konnten im Vergleich zu 1994 um 38 Prozent von 243.000 auf 335.000 Kubikmeter gesteigert werden.

Äußerst dynamisch entwickelten sich die heimischen Holzlieferungen nach Japan. Wurden im ersten Halbjahr 1994 27.000 Kubikmeter Nadelschnittholz exportiert, waren es in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres bereits über 233.000 (+ 763 Prozent). Positives Image für österreichische Holzqualität wird in Japan gewiß auch das Österreichhaus schüren, das in Kooperation von Wirtschaftskammer Österreich und Österreichischer Holzindustrie entstanden ist. "Für die Olympiade wird der moderne, in Österreich hergestellte Holzbau zur Zeit gerade nach Hakuba transportiert, wo er in wenigen Tagen aufgestellt werden wird", berichtet Georg Binder vom Fachverband der Sägeindustrie.

Rückläufig entwickelten sich die heimischen Nadelschnittholz-Exporte laut der ÖStat-Außenhandelsstatistik im ersten Halbjahr 1997 hingegen in die Schweiz (- 22 Prozent) und in die traditionellen Überseemärkte (- 37 Prozent).

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Dr. Gerhard Altrichter
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Fachverband der Sägeindustrie

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