Schulbuchreform: Kritik der Wirtschaftskammer unverständlich

Wien (OTS) - Das Familienministerium stellt fest=

Die Kritik der Schulbuchwirtschaft zu der gestern gemeinsam vorgestellten Schulbuchreform ist unverständlich und sachlich nicht haltbar. Ziel der Schulbuchreform ist, daß in Zukunft soviel Eigentum wie möglich und soviel Wiederverwendung wie nötig bei den Schulbüchern praktiziert wird. Dies und nichts anderes wurde bei der gestrigen Pressekonferenz gemeinsam mit der Schulbuchwirtschaft dargelegt. Mit der nun vorliegenden Novelle zum Familienlastenausgleichsgesetz wird diesem Grundsatz Rechnung getragen! Außerdem wird die bisher bereits an vielen Schulen zur Zufriedenheit der Eltern, Lehrer und Schüler praktizierte Wiederverwendung legalisiert. Die FLAG-Novelle hält ausdrücklich am Prinzip des Eigentums der Schüler an den Schulbüchern fest und ermöglicht die Wiederverwendung dort, wo die Schulgemeinschaft es für sinnvoll erachtet, um damit eine bessere Versorgung mit Unterrichtsmitteln sicherzustellen. Von einem einseitigen Agieren des Familienministeriums kann keine Rede sein, da die FLAG-Novelle dem Bundesgremium seit Anfang September vorliegt und auch bei der gestrigen Pressekonferenz selbstverständlich allen Teilnehmern bekannt war. Das Familienministerium fühlt sich jedenfalls weiterhin an die bereits unterschriebene Vereinbarung mit den Verlagen und dem Schulbuchhandel gebunden.

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