Schulbuchwirtschaft relativiert Einigkeit mit Familienministerium

Verlage und Buchhandel stehen zum Übereinkommen mit Minister Bartenstein, lehnen aber FLAG-Novelle entschieden ab

Wien (PWK) - "Ziel der Verhandlungen zwischen dem Familienministerium und der Schulbuchwirtschaft war es, trotzt der vorgegebenen Deckelung der Budgetmittel in Höhe von 1,2 Milliarden Schilling, die Versorgung der Schüler mit Schulbüchern bestmöglich zu gewährleisten", betonte der Vosteher des Bundesgremiums Buchhandel, Bernhard Weis, "ohne jedoch in deren Eigentumsrecht derart massiv einzugreifen, wie dies in der von Minister Bartenstein geplanten Novellierung zum Familienlastenausgleichsgesetz (FLAG) vorgesehen ist." ****

Basis der Verhandlungen war vielmehr, die Übereignung der Schulbücher im Sinne der Intentionen des FLAG 1972 unangetastet aufrecht zu erhalten. Die Grundlage für die Vereinbarung über die Schulbuchaktion 'Neu' erscheint nunmehr der Schulbuchwirtschaft durch das einseitige Agieren Bartensteins in einem neuem Licht. Weis betonte nachdrücklich, daß aus der Sicht der Schulbuchwirtschaft unter anderem durch eine deutliche Absenkung der Ladenpreise die Möglichkeit einer ausreichende Versorgung mit Schulbüchern objektiv gegeben sei, ohne hiefür derzeit eine Novelle des FLAG vornehmen zu müssen.

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