Erber: JVP NÖ fordert Jungunternehmerfond

Niederösterreich, 8.10.1997 (NÖI) Durch die Schaffung von Jungunternehmerfonds soll es jedem Österreicher möglich sein,
sich an jungen Unternehmen zu beteiligen. Dem Unternehmer steht damit notwendiges Eigenkapital zur Verfügung. Voraussetzung
dazu ist eine Steuerbegünstigung der Anleger und eine Kapitalhaftung des Bundes. "Nach einer Studie der OECD belegt Österreich derzeit mit seiner Selbständigenquote den vorletzten Platz in Europa! Damit wir an den Durchschnitt herankommen,
müßten 140.000 neue Unternehmen gegründet werden", alarmiert
der Landesobmann der Jungen ÖVP Toni Erber.****

Mit der Aktion Top-Job, der Initiative der JVP NÖ zum Thema Jugendbeschäftigung, wurde in Niederösterreich vieles erreicht. Mit dem Maßnahmenbündel ist uns in Niederösterreich bei den Lehrlingen eine Steigerung der Lehrverträge um 3,5 % gegenüber
dem Vorjahr gelungen.

Unverzichtbar ist aber auch, daß junge Menschen den Schritt in
die Selbständigkeit wagen können. Meist scheitert es am vorhandenen Eigenkapital. Laut Statistik bringt jede Unternehmensgründung im Durchschnitt vier neue Arbeitsplätze. Zählt man die Betriebsgründer dazu, so könnten mit nur 3.000 zusätzlichen Gründungen 15.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

Die Bundesregierung ist bis jetzt über Lippenbekenntnisse
nicht hinausgekommen. "Ich frage mich, wo die Gründerwelle der Bundesregierung bleibt, die vor 2 Jahren angekündigt wurde", so Toni Erber. Lobend hebt er die Beteiligungsgesellschaft des
Landes NÖ hervor, die Landesrat Ernest Gabmann installierte.

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