Gebert: Finanzamt Wien-Umgebung darf nicht geschlossen werden!

Strukturanpassung widerspricht bürgernaher Verwaltung und Dezentralisierung

St. Pölten, (SPI) - "Die von Seiten des Finanzministeriums kolportierte Auflösung des Finanzamtes Wien-Umgebung ist strikt abzulehnen - was hier unter dem Deckmantel der "Bürgerfreundlichkeit" geplant ist, hätte gegenteilige Auswirkungen. Diese Strukturmaßnahme ginge voll zu Lasten der Bürger und wäre mit hohen finanziellen Kosten verbunden", stellt SP-Labg. Richard Gebert fest.****

Die Bürger des Finanzamtsbereiches - deren Arbeitsplätze sich ganz sicher zum überwiegenden Teil in Wien befinden - müßten für notwendige Erledigungen umständliche, verkehrsungünstige und mit hohen Kosten verbundene Anfahrtswege in entgegengesetzter Richtung in Kauf nehmen. Weiters müßten in den neu zugeteilten Finanzämtern mit einem Millionenaufwand neue Räumlichkeiten geschaffen werden, denn die vorhandenen reichen gerade noch für den momentanen Personalstand der Ämter. "Einerseits bekennt man sich zu mehr Bürgernähe und Dezentralisierung der Verwaltung, andererseits scheint hier das Finanzministerium genau die gegenteilige Zielsetzung zu verfolgen. Nicht nur aus der Sicht der Bürger, auch aus Gründen der ausgezeichneten Leistungen der Mitarbeiter des Finanzamtes ist dieses Vorhaben strikt abzulehnen", so SP-Labg. Richard Gebert abschließend.
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