Mode-Industrie sucht Schulterschluß mit kreativem Nachwuchs

IMOTA, 9. - 11. Oktober

Wien (PWK) - IMOTA, die Internationalen Modetage, finden von 9.-
11. Oktober 1997 - nunmehr zum dritten Mal - im MAK (Österreichisches Museum für angewandte Kunst) statt. ****

Über Vermittlung des Fachverbandes der Bekleidungsindustrie Österreichs konnte erstmals die Modeindustrie, die den Schulterschluß mit dem kreativen Nachwuchspotential als durchaus erstrebenswert empfindet, in die Veranstaltung eingebunden werden. Drei innovative, österreichische Modeproduzenten - die Trachtenerzeuger Amann und Sportalm sowie der Sportswear-Hersteller Walter Moser ("Airfield") -unterstützen sechs junge Designer, indem sie ihnen die Möglichkeit bieten, ihre Kollektionen auf eigenen Ständen und in eigenen Shows auf den IMOTA zu präsentieren. (Nähere Informationen und ausgewählte Fotos zu den sechs Designern können unter der Internet-Adresse http://www.fashion.at abgerufen werden).

Neben Impulsen, Synergieeffekten und Kooperationen erhofft sich der Fachverband der Bekleidungsindustrie durch diese neue Partnerschaft zwischen Industrie und Designernachwuchs nicht nur die Herstellung dauerhafter Kontakte zwischen kreativer Szene und Modeindustrie, sondern als Zusatznutzen auch einen werblichen Effekt für seine Mitgliedsfirmen.

Das Konzept, die IMOTA mit einem dichten Rahmenprogramm als richtiggehendes Event zu gestalten, wird auch diesmal hohe Besucherzahlen bringen und die Aufmerksamkeit darauf richten, daß Mode aus Österreich über die Grenzen hinaus einiges zu bieten hat. So verdeutlicht die Veranstaltung, daß Mode einerseits ein Wirtschaftszweig ist, der Umsätze machen will, andererseits aber als Phänomen auch auf einer zweiten Ebene starke Lebenszeichen von sich gibt: nämlich dort, wo Mode Kunst berührt.
(Schluß) MH

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