Strasser: Für VP-NÖ hat Ausbau des Nahverkehrs absoluten Vorrang

SP-NÖ entscheidet sich gegen 200.000 Pendler

Niederösterreich, 7.10.1997 (NÖI) "Anstatt an der Kittelfalte seiner Bundespartei zu hängen und weiterhin den Bau des Semmering-Eisenbahntunnels zu fordern, sollte sich der niederösterreichische SP-Vorsitzende Höger endlich auf die Seite der tausenden Pendler stellen. Welche Interessen vertritt Höger eigentlich?" stellte heute LAbg. Dr. Ernst Strasser fest.****

In Zeiten knapper Budgetmittel sollte das Geld sinnvoller verwendet werden, als für ein Projekt, das verkehrspolitisch
keinen Sinn macht, ökologische Gefahren mit sich bringt und überdies unfinanzierbar ist. Höger sei noch einmal daran
erinnert, daß es sich beim Güterverkehr über den Semmering hauptsächlich um regionalen Güterverkehr handelt, der gar nicht auf die Schiene verlagert werden kann. Es ist für mich absolut unverständlich, daß sich die niederösterreichische SP und ihr Vorsitzender, der zudem noch oberster Gewerkschaftsboß in Niederösterreich ist, weiterhin gegen die Anliegen der Pendler stellt und für den Semmeringbahn-Tunnel eintritt, bei dem an
allen Ecken und Enden mit dem Wasser auch das Geld ausrinnt. Für die Volkspartei Niederösterreich hat daher der Ausbau des Nahverkehrs absoluten Vorrang.", schloß Strasser.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI