Briefbombenterror - SJ-Pichler: "FPÖ-Kampagne gegen Einem entbehrt jeder Grundlage."

Wien (OTS) - Scharfe Kritik übte heute Dienstag SJ-Chef Robert Pichler an dem Versuch der FPÖ, "die glückliche Entdeckung des vermeintlichen Briefbombenterroristen für politische Zwecke auszunutzen" So sei das FPÖ-Bemühen, den ehemaligen Innenminister und heutigen Verkehrsminister Caspar Einem in dieser Causa zu diskreditieren, eine "jämmerliche und zynische Kampagne."

Nun sei, so Pichler, der heutige Innenminister Karl Schlögl aufgefordert, in dieser Angelegenheit Aufklärung zu verschaffen. "Schlögl muß Einem entlasten und seinen eigenen Beamten Sika endlich zurückpfeifen. Sikas Schweigen auf Angriffe gegen Einem im TV-"Zur Sache" ist - freundlich gesagt - eine Schweinerei."

An die Adresse der Freiheitlichen meinte Pichler zum Schluß: "Für eine Partei, deren Vorsitzender als Ziehvater des rechtsextremen Terrors bezeichnet werden darf, nehmen sie ihren Mund recht voll. Ihre Dreckskampagne gegen Einem hat wahrscheinlich mit der eigenen Erleichterung zu tun, daß es sich beim möglichen Briefbomber um keines ihrer Parteimitglieder handelt."

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Robert Pichler
Tel.: (01)/5234123

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS