Bauer: Pröll versucht Medaillenverleihung für Katastropheneinsatz politisch zu nützen

St. Pölten, (SPI) - Die Vorgänge rund um die vorgesehene Verleihung der neuen "Medaille des Landes Niederösterreich für Katastropheneinsatz" an 2.526 Personen, welche in aufopfernder, persönlicher und uneigennütziger Weise im Einsatz waren, wirft ein besonders schlechtes Licht auf Landeshauptmann Erwin Pröll und
sein Politikverständnis. So ist es bisher noch nie vorgekommen, daß zu so einer wichtigen Veranstaltung keine Einladung ergangen ist. Für die NÖ-Sozialdemokraten ist es aber ein Bedürfnis, diesen Menschen den herzlichsten Dank auszusprechen - denn diese Freiwilligen tragen dazu bei, daß Menschlichkeit und Hilfe in diesem Land einen so hohen Stellenwert genießen und wir sind
stolz, daß diese Werte in unserem Land zu Hause sind.****

"Den Blick bereits auf den Wahlkampf gerichtet - zweckorientiert
auf eine möglichst einseitige öffentliche Präsentation, scheint Pröll von der bisher geübten Vorgangsweise abzuweichen - denn bis heute hat noch kein Sozialdemokrat eine Einladung zur
Veranstaltung am Sonntag, den 12. Oktober 1997, erhalten. Dies ist nicht nur ein äußerst beschämendes Verhalten des Landeshauptmannes, es demaskiert den Machtpolitiker Pröll auch in der Öffentlichkeit. In Zeiten des Wahlkampfes scheint Pröll seine Funktion ausschließlich als VP-Politiker zu sehen. Diese Vorgehensweise stellt auch eine Brüskierung der Ausgezeichneten dar, denn diese haben sich den Dank des gesamten Landes und aller Parteien verdient", stellt der Klubobmann der NÖ-Sozialdemokraten, Dr. Hannes Bauer fest.
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