Höllentalbahn jetzt auch mit historischer Diesellokomotive

Am 12. Oktober letzte Fahrgelegenheit in dieser Saison

St.Pölten (NLK) - Wer mit der Höllentalbahn von Reichenau an
der Rax nach Hir-schwang und wieder zurück Eisenbahn-Nostalgie genießen will, kann am kommenden Sonntag, 12. Oktober, die letzte Gelegenheit in dieser Saison nützen. Sechs Zugs-paare, gezogen von der ältesten betriebsfähigen Schmalspur-Elektrolokomotive der Welt, verkehren im Stundentakt, und zwar ab Reichenau um 10 Uhr,
11 Uhr, 12 Uhr, 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr.

Die Österreichische Gesellschaft für Lokalbahnen, der Betreiber der Höllentalbahn, verzeichnete heuer eine nicht unproblematische Saison. Nach einem schweren Erd-rutsch und Hochwasserschäden
wurden umfangreiche Reparaturarbeiten an der Strecke notwendig.
Die Beförderungsleistung konnte durch häufigere Fahrten um 30 Prozent erhöht werden, allerdings sank die Auslastung der Züge geringfügig. Derzeit saniert man die historische Bahnstation in Reichenau. Das Aufnahmegebäude wird Mitte November in der alten Lackierung neu erstrahlen.

Die Höllentalbahn kann auch mit einer neuen Attraktion aufwarten: Heute, 7. Okto-ber, trifft mit einem Spezialtransportwagen der ÖBB eine historische Diesellokomotive in der Bahnstation Payerbach-Reichenau ein. Die Heeresfeldbahn-Diesellok der Rhei-ner Maschinenfabrik Windhoff AG des Baujahres 1943 mit einem Dienstgewicht von 16,5 Tonnen wurde von den Drahtwerken Johann Pengg in Thörl bei Aflenz erworben. Sie ist betriebsbereit und wird mit eigener Kraft in die Fahrzeughalle Hirschwang überstellt, wo sie gewartet und verschönert wird. In der kommenden Saison soll sie für schwere Arbeitszüge eingesetzt werden. Die Österreichische Gesellschaft für Lokal-bahnen bemüht sich aber auch um die Zulassung als Triebfahrzeug für Personenzüge für den Fall, daß die elektrische Traktion ausfällt.

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