Bundesländer Vers.: Halbjahresbericht/Teil3

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Ad-Hoc Mitteilung von: Bundesländer Vers.
BUNDESLÄNDER - Gruppe

Die BUNDESLÄNDER-Gruppe erzielte in den ersten sechs
Monaten des Jahres 1997 im direkten Versicherungsgeschäft
ein Prämienplus von 2,0% und steigerte die Prämien auf 10.465,1 Mio. Schilling. In der Schaden-Unfallversicherung
erhöhte sich die verrechnete Prämie des direkten Geschäftes
um 2,2% auf 4.920,7 Mio. Schilling, in der Lebensversicherung stiegen die verrechneten Prämien um 3,1%
auf 4.041,0 Mio. Schilling. In der Krankenversicherung kam
es zu einem Prämienrückgang von 2,0% auf 1.503,4 Mio. Schilling.

Die Schaden- und Leistungsfälle erhöhten sich in der Schaden-Unfallversicherung durch Großschäden im Bereich
Feuer- und Industrieversicherung um 7,6% auf insgesamt
2.444,4 Mio. Schilling, die jedoch im Wege der Rückversicherung zum größten Teil weiterverrechnet werden.
Eine außerordentlich hohe Zahl abgereifter Lebensversicherungsverträge führte in der Lebensversicherungssparte zu Leistungen im Ausmaß von
3.105,9 Mio. Schilling (+29,1%). In der Krankenversicherung reduzierten sich die Schadenszahlungen um 2,7% auf 1.206,1
Mio. Schilling.

Die Kapitalanlagen der Konzerngesellschaften stehen per 30.
Juni 1997 mit 88,0 Mrd. Schilling (+8,3%) zu Buche. Die höchsten Nettozuführungen lagen mit 4,0 Mrd. Schilling im Wertpapierbereich und mit 2,2 Mrd. Schilling im Bereich der Darlehen. Grundstücke und Bauten wiesen per 30. Juni 1997
einen Stand von 5,7 Mrd. Schilling auf. Die Entwicklung bei
den ordentlichen Finanzerträgen weist im ersten Halbjahr
1997 trotz anhaltend niedrigem Zinsniveau eine deutliche Steigerung auf.

Die Raiffeisen-Versicherung konnte ihre verrechneten
Prämien im ersten Halbjahr 1997 um 6,7% auf 2.675,1 Mio. Schilling steigern. Dabei wurde im Er- und Ablebensversicherungsgeschäft eine Steigerung der verrechneten Prämien von 34,9% erzielt. Dies unterstreicht
die gute Position der Gesellschaft als der österreichische Privatpensionsversicherer. Die Schaden- und Leistungsfälle erhöhten sich insgesamt um 27,3% auf 1.441,2 Mio. Schilling. In der Lebensversicherung stiegen die Leistungen
aufgrund hoher Fälligkeiten um 30,3%. Dagegen konnte in der
Sparte Schaden-Unfall bei den Schadenszahlungen ein Rückgang von mehr als 5% erreicht werden. Bei den Gesamtkosten ist gegenüber den Vorjahreswerten eine Reduktion von 12,7% festzustellen.

Im Vergleich zum Vorjahr mußte die Salzburger Landes-Versicherung im ersten Halbjahr 1997 in allen Sparten Prämienrückgänge auf insgesamt 469,9 Mio. Schilling (-5,1%) verzeichnen. Der enorme Wettbewerb in der KfzVersicherung
ist eine der Hauptursachen des Prämienabganges. Das Prämienaufkommen in der Lebensversicherung war vom Ausfall
des Einmalerlaggeschäftes betroffen. Relativiert werden die Prämienrückgänge durch eine rückläufige Schadenentwicklung
und eine Senkung der Kosten im Ausmaß von 3,1%.

Die seit 1995 als Anbieter von fondsgebundenen Lebensversicherungen in Österreich tätige MLP-Lebensversicherungs AG konnte im ersten Halbjahr 1997 die verrechneten Prämien fast vervierfachen. Die Zuwächse sind
auf ein wachsendes Interesse des Publikums an anlagegebundenen Lebensversicherungen zurückzuführen.

Mit vorgeschriebenen Prämien von 227,1 Mio. Kronen erzielte
die Tschechisch-Österreichische Versicherungsgesellschaft
AG (CRP) gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres
eine Steigerung von 58,3% und unterstreicht damit die gute Marktpräsenz in der Tschechischen Republik.

Die Otcina Versicherung AG konnte in der Slowakei die
verrechneten Prämien auf 331,0 Mio. Kronen (+22,1%)
steigern. Eine immer größere Bedeutung nimmt dabei das Lebensversicherungsgeschäft mit einer Prämiensteigerung von
28% ein. Dabei zeigen die nach westeuropäischen
Qualitätsstandards gemeinsam mit der Konzernmutter
entwickelten Produkte bereits erste Erfolge.

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