Euro: Wer zu spät umstellt, den bestraft der Markt

WKÖ-Vizepräsident Haiden: "Wer erst im Dezember '98 beginnt seine Kassensysteme umzustellen, wird Probleme bekommen"

Wien (PWK) - "Wer zu spät umstellt, den bestraft der Markt".
Diesen eindringlichen Appell, die Umstellung des internen Rechnungs-und EDV-Wesens auf den Euro so bald wie möglich durchzuführen, richtete WKÖ-Vizepräsident RenŠ Alfons Haiden an die Teilnehmer des Workshops "Euro im Klartext" im Rahmen der Bundestagung der Jungen Wirtschaft am Samstag in Salzburg. ****

Die großen, international tätigen Konzerne werden bereits mit 1.1.1999 umstellen, alle Zulieferbetriebe müßten dies daher ebenfalls tun, um nicht auf der Strecke zu bleiben. Handelsbetriebe müßten sich rechtzeitig um die Umstellung der Kassensysteme kümmern, nannte Haiden ein weiteres Beispiel: "Wer erst im Dezember 1998 damit anfängt, wird Probleme bekommen und wahrscheinlich auch einen höheren Preis dafür bezahlen, als wenn er dies bereits früher erledigt."

Haiden lud die Unternehmer ein, das Serviceangebot der WK-Organisation zum Thema Euro in Anspruch zu nehmen. Neben einem Leitfaden, einer Checkliste und anderen Publikationen wurden in allen Landeskammern Euro-Beauftragte eingesetzt, die auf diesbezügliche Fragen die passenden Antworten haben. Außerdem wird das WIFI österreichweit Beratungen zur Umstellung auf den Euro anbieten.

Keinen Zweifel ließ Haiden aufkommen, daß der Euro in Österreich kommen wird: "Diese Entscheidung haben wir bereits mit dem EU-Beitritt getroffen. Da führt kein Weg mehr daran vorbei."

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