Muzik zu neuem "Semmering-Schwarzbuch": Autor nicht gerade für Objektivität betreffend Semmering-Basistunnel bekannt!

Bereits im Februar 1995 ablehnende Haltung hinlänglich dargelegt!

St. Pölten, (SPI) - "An sich dürfte im "Schwarz-auf-Weißbuch" zum Semmering-Basistunnel unter der Prämisse der "emotionslosen Gegenüberstellung der nackten Tatsachen" wenig Überraschendes zu lesen sein - denn bereits im Jänner 1995 ließ der ehemalige Journalist der Wirtschaftswoche erkennen, daß er dem Projekt des Semmering-Basistunnels äußerst skeptisch gegenübersteht", stellt der Verkehrssprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik fest.****

So ist im Artikel "Pioniergeist" zu lesen, daß betreffend der Bahnkonzession für das derzeit spannendste Infrastrukturprojekt Österreichs - den Semmeringbahntunnel - "Interessenten zur
Vorsicht geraten wird". Wird in diesem Artikel nur Experten,
welche dem Projekt einen negativen Bescheid ausstellen, Raum zur Verbreitung geboten, so darf man in der Wirtschaftswoche vom 29. August 1996 nachlesen, wie es um die Finanzierung des Tunnels
steht. Nach Studium des Artikels wird der geschätzte Leser sich eine Meinung bilden können - natürlich höchst problematisch!

"Die Einschätzung, wie man nun von einem Journalisten, welcher nie einen Hehl aus der Ablehnung dieses Projektes gemacht hat, unter
der Werbung der "emotionslosen Gegenüberstellung der nackten Tatsachen" erwarten soll, daß er nach entsprechender Recherchen
ein objektives Weißbuch zum Semmeringtunnel erstellt, bleibt der Öffentlichkeit überlassen. Der bloße Zufall der Präsentation des "Schwarz-Buches" wenige Tage nach dem von der VP-NÖ ausgerufenen inoffiziellen Wahlkampfstart in Niederösterreich und der Ankündigung der "Entfernung" des Basistunnels aus dem NÖ-Landesverkehrskonzept mag Zufall sein - jedoch an einen solchen
ist bei einem solchen emotionalen Projekt nur mehr schwer zu glauben. Auch die annähernd gleiche Argumentation wie in der von Landesbeamten gefertigten "Brückenstudie" und der kurze Abstand
der Präsentation muß ebenfalls zu denken geben. Denn bedeutende VP-Politiker durften sich bereits vor Wochen über den Präsentationstermin sowie den Inhalt des "Schwarz-auf-Weißbuches" in engstem Kreis verbreitern", so SP-Labg. Hans Muzik
abschließend.
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