Pröll: Gleichbehandlungsbeauftragte für Niederösterreich

Niederösterreich, 3.10.(NÖI) "Wir werden demnächst in Niederösterreich eine Gleichbehandlungsbeauftragte - gemäß dem vor kurzem beschlossenen Gleichbehandlungsgesetz für Land und Gemeinden - bestellen. Wir wollen dafür Sorge tragen, daß Gleichberechtigung für Mann und Frau nicht nur auf dem Papier besteht. Die NÖ-Zukunftstage sollen einerseits das Problembewußtsein schärfen, aber auch konkrete Alternativen für die tägliche politische Arbeit aufzeigen", so Landeshauptmann
Dr. Erwin Pröll anläßlich des 4. NÖ-Zukunftstages der Volkspartei Niederösterreich. ****

Pröll verlangte eine echte Wahlfreiheit für Frauen. Sie
müssen sich frei entscheiden können: Familie oder Beruf, aber
auch Familie und Beruf. Für eine entsprechende
Chancengleichheit zwischen Mann und Frau müssen daher auch die entsprechenden Rahmenbedingungen geschaffen werden. Nur so sind Beruf und Familie vereinbar. Niederösterreich befinde sich mit verschiedenen innovativen Beschäftigungsprojekten auf dem
richtigen Weg. Als Beispiele nannte Pröll das Projekt Telefit,
das Existenzgründungsprogramm für arbeitslose Frauen, das
Projekt Flying Nannies oder die Tagesmütteraktion.

"Es sollen auch jene Betriebe vor den Vorhang gebeten
werden, die sich als besonders familien- und frauenfreundlich erweisen", so Pröll.

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI