Schulbuch-Wirtschaft entsetzt über Panikmache der AK

Durch unqualifizierte Kritik werden die Eltern verunsichert und eine notwendige Reform gefährdet

Wien (PWK) - Mit Verärgerung reagierte das Bundesgremium des Buchhandels auf die massive Kritik der AK über die neue Schulbuch-Aktion. Damit werde auf völlig unqualifizierte Weise Panikmache betrieben und ein System bewußt untergraben, das sich seit über 25 Jahre bewährt hat. Um den Herausforderungen der Zukunft genüge zu tun, hat die Schulbuch-Wirtschaft gemeinsam mit dem Familienministerium die Schulbuch-Aktion reformiert und an die neuen Rahmenbedingungen angepaßt. Dieses zukunftsorientierte Modell, das mit viel Umsicht und Verantwortungsbewußtsein ausgearbeitet wurde, soll trotz eingefrorener Budgetmittel eine Vollversorgung der Schüler mit den nötigen Unterrichtsmitteln garantieren. ****

Völlig unverständlich seien die Aussagen der AK über eine vermeintliche Preissteigerung bei Schulbüchern. Wahr sei vielmehr, daß sich die Schulbuch-Wirtschaft bereit erklärt habe, die Ladenpreise deutlich abzusenken, und damit einen wesentlichen Beitrag zur Sicherstellung der Ausbildung mit individuellen Unterrichtsmitteln leistet.

Auch der Vorwurf, daß ein adäquater Preisanpassungsmechanismus den Verlagen wirtschaftliche Vorteile brächte, sei unhaltbar. Damit werde lediglich elementaren marktwirtschaftlichen Gesetzmäßigkeiten Rechnung getragen, ohne die Prämissen der Schulbuch-Aktion zu verletzen. Als Farce bezeichnet das Bundesgremium die Aussage der AK, daß mit Familiengeldern Verlagssubvention betrieben werde.

Die Vertreter der Schulbuch-Wirtschaft raten der AK, sich seriös mit dem komplexen System der neuen Schulbuch-Aktion auseinanderzusetzen, ehe sie mit falschen, populistischen Anschuldigungen eine notwendige und zukunftsorientierte Reform gefährde.

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