Berger-Deponie: Schimaneks Zick-Zack-Kurs im Wortlaut

Der Pressedienst der VP Niederösterreich informiert:

Niederösterreich, 2.10.(NÖI) Der für Wasserrecht in Niederösterreich zuständige F-Landesrat ist offensichtlich
heillos überfordert. Die Aussagen von Schimanek in der Causa "Bergerdeponie" sind nicht mehr nachvollziehbar: ****

1) "Wenn weitere tausend Fässer in der Berger-Deponie
gefunden werden, revidiere ich meine Ansicht noch" (Schimanek, 2.10.1997, Kurier)

2) Um den größten bekannten Grundwassersee Europas in der Mitterndorfer Senke (Anm.: Berger-Deponie liegt im Bereich der Mitterndorfer Senke) vor einer nicht wieder gutzumachenden Verseuchung zu sichern, fordert der freiheitliche Politiker
(Anm.: Schimanek) die sofortige Bergung der Fässer und vorerst
eine Sicherung des Deponiekörpers. (1.10.1997, OTS-Meldung).

3) Eine "pure Geldvernichtung" ist für F-Landesrat Hans Jörg Schimanek die vor wenigen Tagen angelaufene Sanierung der Berger-Deponie bei Weikersdorf. (5.11.1996, APA)

4) Die Sanierung der Berger-Mülldeponie bei Wiener Neustadt
ist in der vorgesehenen Form ein "Unsinnsprojekt" und "Schildbürgerstreich", stellt das zuständige Mitglied der n.ö. Landesregierung, Hans Jörg Schimanek, in einem Schreiben an das
IEU (Institut für Energiepolitik und Umweltverbesserung) fest. (9.8.1996, OTS-Meldung)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NNV/NÖI