ADEG startet mit AMA-Gütesiegel für Frischfleisch

Wien (OTS) - Die ADEG Österreich AG hat sich für Österreichs strengstes Kontrollsystem für Rind-, Kalb- und Schweinefleisch, das AMA-Gütesiegel, entschieden. In den fleischführenden Einzelhandelsbetrieben der ADEG Gruppe wird ab 1. Oktober 1997 100% österreichisches AMA-Gütesiegel-Frischfleisch angeboten. ADEG Vorstandsdirektor Mag. Erwin Wichtl: "Gemeinsam mit efef und AMA geben wir im Sinne unserer Kunden dem Frischfleisch in der ADEG eine neue Qualität."

Die teilnehmenden ADEG Kaufleute verpflichten sich zur Einhaltung der AMA Kriterien hinsichtlich Hygiene, Temperaturgewährleistung, Reifung von Rindfleisch und zur Unterstützung der unabhängigen Kontrollorgane. Fleisch, das von ausgewählten heimischen Bauern nach strengsten Erzeugungsrichtlinien stammt, wird dabei laufend von unabhängigen Kontrollorganen, vom Bauern bis zu Fleischvitrine, überprüft. Die Ernsthaftigkeit der unterzeichneten Vereinbarung wird durch eine Konventionalstrafe für den Fall eines Verstoßes dokumentiert.

Österreichs Konsumenten haben ihre Anforderungen beim Kauf von Fleisch in den letzten Jahren deutlich in Richtung Sicherheit, Qualität und klare Kennzeichnung verändert. Aus Sicht der ADEG konnte zu Beginn der AMA-Gütesiegel-Initiative weder Erfolg noch Mißerfolg abgeschätzt werden. Die einzige Alternative lag im Ausbau der eigenen Qualitäts-Sicherungsschiene. Erste Erfahrungswerte konnten 1996 seitens ADEG mit dem Qualitätssiegel der AMA für Eier und in der weiteren Folge für Obst & Gemüse gesammelt werden. ADEG Vorstandsdirektor Mag. Erwin Wichtl: "Letztlich hat uns aber die Aufbauarbeit der AMA überzeugt! Es darf nicht so sehr von Bedeutung sein, von welchem Schwein das Schnitzel kommt und wie der Bauer heißt, von dem das Tier stammt, wichtig ist vielmehr, daß der Verbraucher zu 100% darauf vertrauen kann, daß das Stück Fleisch aus Österreich kommt und alle Stufen strengster Qualitäts- und Sicherheitskontrollen durchlaufen hat."

Während in Österreich erhebliche Umsatzeinbrüche im Frischfleischbereich hingenommen werden mußten, konnte ADEG die Umsätze über die Vertriebstypen ADEG aktiv, ADEG Nahversorger und Contra nicht nur halten, sondern leicht ausbauen und damit auch Marktanteil gewinnen. Innerhalb der ADEG Gruppe gibt es derzeit 481 fleischführende Einzelhandelsbetriebe. Dabei betrug der Fleischabsatz (Schwein, Rind und Kalb) 1996 etwa 4,000.000 Kilogramm (ohne AGM-Betriebe). Der beste Beweis dafür, daß die über "efef" Hohenems und "efef" Radstadt sowie die ADEG-eigenen Fleischzerlegebetriebe (seit 1982 in Spittal/Drau und seit 1995 in Traboch/Steiermark) angebotene Qualitätsschiene bei ADEG Kunden auf hohe Akzeptanz stößt.

Die efef Fleischwaren GesmbH ist Vorarlbergs bedeutendster Fleischverarbeitungsbetrieb und zählt im EU-Raum zu den modernsten seiner Art. 1996 überstieg der Produktionsumsatz - neben Hohenems verfügt efef seit 1989 auch noch über einen Betriebsstandort in Radstadt - erstmals die 10.000 Tonnen Grenze. Mit knapp 600 Mio. ATS Umsatz im Jahr 1996 und rund 210 Mitarbeitern zählt efef zu den stärksten Partnern der heimischen Landwirtschaft. Wöchentlich werden bei efef rund 1.850 Schweine, 140 Stück Großvieh und 90 Kälber aus Österreich bezogen.

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Mag. Erwin Wichtl
Mitglied des Vorstandes der ADEG Österreich AG

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