Greenpeace: Gentechnik-Sonderausschuß muß konkrete Gesetzesänderungen

Wien (OTS) - bringen
Parlamentarischer Sonderausschuß zum Gentechnik-Volksbegehren startet morgen =

Greenpeace appellierte heute anläßlich der morgigen
ersten Sitzung des parlamentarischen Sonderausschusses zum Gentechnik-Volksbegehren an die im Ausschuß vertretenen Parteien, die Umsetzung des Volksbegehrens ernst zu nehmen. "Mehr als 1,2 Millionen Menschen haben sich gegen Gentechnik in der Landwirtschaft und in Lebensmitteln sowie gegen Patente auf Leben ausgesprochen. Das ist ein klarer Auftrag an das Parlament, diese Forderungen jetzt umzusetzen," sagte Greenpeace-Sprecher Matthias Schickhofer. "Die Menschen haben ein Recht zu erfahren wie ihre Vertreter im Parlament mit den Forderungen des Volksbegehrens umgehen. Daher tritt Greenpeace für öffentliche Ausschuß-Sitzungen ein," ergänzte Schickhofer. Für Greenpeace sind ein Produktionsverbot für Gentech-Lebensmittel und eine umgehende Verschärfung des allzu Industrie-freundlichen Gentechnik-Gesetzes die zentralen Punkte um riskante Gentech-Freisetzungen zu verhindern. "Ergebnis des Ausschusses müssen ganz konkrete Initiativen zu Gesetzesänderungen sein, keine unverbindlichen Absichtserklärungen," forderte Schickhofer abschließend.

Weitere Informationen: Matthias Schickhofer oder
Mag. Susanne Fromwald,
Greenpeace Österreich, Tel.: 01/7130031-0 oder 0664/3386503

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