Freier Wirtschaftsverband gegen Rückverlagerung an die Länder

Wien (OTS) - Ferienordnung muß Bundeskompetenz bleiben! =

Entschieden wandte sich der Freie Wirtschaftsverband
Österreich (FWVÖ) am Montag gegen die von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer geplante Rückverlagerung der Ferienordnungs-Kompetenz an die Landesschulräte. "Unkoordinierte Semesterfereien in Österreich wären ein weiterer Tiefschlag für die österreichische Tourismuswirtschaft!" formulierte der Bundesobmann der FWVÖ-Sektion Tourismus- und Freizeitwirtschaft, Komm.-Rat Hans Paulas.

Der FWVÖ befürchtet bei einer Umsetzung des Gehrer-Planes nicht nur ein Verkehrschaos auf den österreichischen Urlauberrouten, sondern vor allem nachhaltigen Schaden für die heimische Hotellerie und Gastronomie in den Fremdenverkehrsgebieten. Seit 1995 regelt das Bundesministerium für Unterricht die unterschiedlichen Semesterferientermine in Österreich. Für FWV-Tourismusexperte Paulas stellte die damalige Reform eine der unbestrittenen Lichtblicke in den österreichischen Tourismuskonzeptionen der letzen Jahre dar: "Mit dieser Regelung konnten endlich unnötige Doppelgleisigkeiten und Angebotszusammenballungen vermindert werden. Eine Rückführung dieser Kompetenz an die Länder würde uns wieder um Jahre zurückwerfen!"

Statt dessen fordere die FWVÖ von der österreichischen Bundesregierung einen neuen Anlauf in Richtung europäischer Ferienordnung zu unternehmen. Paulas: "Eine EU-weite Koordination der Urlaubstermine könnte einen Ausweg aus der mitteleuropäischen Tourismuskrise aufzeigen!"

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