Gruber: Wachzimmer Hauptbahnhof muß bestehen bleiben

Das Einsparungsvorhaben der Bundespolizeidirektion St. Pölten steht im Widerspruch zu den Wünschen der Bevölkerung und der Landeshauptstadt St. Pölten.

St. Pölten, (SPI) - "Der St. Pöltner Hauptbahnhof, einer der größten Verkehrsknotenpunkte Niederösterreichs und Umsteigstelle für tausende Pendler, darf nicht von der Polizeipräsenz vollkommen entblößt werden", fordert der St. Pöltner SP-Labg. Karl Gruber. Das Wachzimmer Rathausplatz soll geschlossen werden, obwohl sich
die Stadt und die Bevölkerung vehement gegen dieses Vorhaben aussprechen. Die Reisenden und die Bevölkerung fühlen sich im Stich gelassen, einzig und allein die "Bahnhofszene" einschlägiger Personen scheint dieses Vorhaben der Exekutive zu begrüßen.****

Für die Landeshauptstadt kommt dieses Vorhaben einem Affront
gleich - denn kein Hauptbahnhof einer Stadt dieser Größe ist ohne polizeiliche Präsenz. Die "Mitbetreuung" aus umliegenden Wachzimmern ist sicher nicht ausreichend, denn die Beamten sind nicht schnell genug vor Ort und aufgrund ihrer weiteren Pflichten kann keine ständige Präsenz aufrechterhalten werden. Hier muß ganz deutlich und bestimmt auf die Bedürfnisse der Bevölkerung und der Landeshauptstadt hingewiesen werden, das Wachzimmer Bahnhof nicht einzusparen, sondern ganz im Gegenteil - die Besetzung sollte eher ausgebaut werden. "Ich fordert deshalb die Bundespolizeidirektion St. Pölten auf, von den Einsparungsplänen Abstand zu nehmen und gemeinsam mit dem Innenministerium eine für die Bevölkerung akzeptable Lösung zu erarbeiten", so Labg. Karl Gruber in einer Stellungnahme.

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