Henkel Austria Gruppe übernimmt sämtliche Beteiligungen

Henkel Austria Gruppe erwartet 1997 Umsatzplus von 13%

Wien, im September 1997 - Henkel wird seine Marktposition in Österreich und Mitteleuropa auch 1997 weiter ausbauen. Als einer der führenden Hersteller von Wasch- und Reinigungsmittel,
Kosmetika und Klebstoffen konnte sich Henkel trotz des zunehmenden internationalen Wettbewerbs in dieser Region erfolgreich
behaupten.

Für 1997 erwartet die Henkel Austria Gruppe einen Umsatzanstieg um rund 13 Prozent auf 6,6 Milliarden Schilling (1996: 5,8 Mrd.), wobei das Wachstum ausschließlich aus Mitteleuropa kommt.
Gemeinsam mit der assoziierten Henkel-Ecolab wird der Umsatz von Henkel in Österreich und Mitteleuropa damit auf über 8,0 Milliarden Schilling steigen (1996: 7,0 Mrd.).

Schwarzkopf- und Novomax-Integration abgeschlossen

Für diesen gute Entwicklung sind, so Dr. Friedrich Stara, Generaldirektor der Henkel Austria Gruppe, mehrere Faktoren verantwortlich. Zum einen die erfolgreich abgeschlossene
Integration von Schwarzkopf in Österreich und Mitteleuropa und die erfolgreiche Integration des Novomax-Geschäftes in die Henkel Oberflächentechnik/Surface Technologies, zum anderen die erfolgreiche Übernahme aller mitteleuropäischen Joint Ventures in das Eigentum der Henkel Austria Gruppe sowie die forcierte
Umsetzung erfolgreicher Marketingkonzepte in Mitteleuropa.

Qualifizierte Mitarbeiter sind Erfolgsgaranten

Nicht zuletzt, so Stara, sind es hochqualifizierte Mitarbeiter, die für den Unternehmenserfolg verantwortlich zeichnen. Aufgrund ihrer Erfahrung in Österreich und auf mitteleuropä-ischen Märkten suchen sie ihresgleichen. Bei sich laufend ändernden Rahmenbedingungen ist die Qualität der Mitarbeiter, so Stara, der wesentlichste Erfolgsfaktor eines Unternehmens.

Übernahme sämtlicher Beteiligungen

Mit der vor wenigen Wochen erfolgten Übernahme des letzten Joint Ventures, der Henkel-Zlatorog in Slowenien, in das 100prozentige Eigentum der Henkel Austria Gruppe hat das Unternehmen einen weiteren Meilenstein seiner Mitteleuropastrategie abgeschlossen. Damit befinden sich alle acht mitteleuropäischen Henkel-Unternehmen im Eigentum der Henkel Austria Gruppe.

Heute ist das Unternehmen Muttergesellschaft von Unternehmen in zehn Ländern und innerhalb der weltweiten Henkel-Gruppe ein eigenständiges Headquarters, das für einen Markt mit insgesamt 120 Millionen Einwohnern verantwortlich zeichnet. Neben Österreich
sind das die Länder Ungarn, Polen, Tschechien, Slowenien,
Slowakei, Rumänien, Kroatien, Jugoslawien und Bosnien-Herzegowina. 2.000 der insgesamt 3.000 Beschäftigten sind in diesen Ländern tätig.

Österreich klebt bis Vladivostok

Im Rahmen der im Frühjahr 1997 erfolgten Übernahme des amerikanischen Klebstoffkonzerns Loctite durch die internationale Henkel-Gruppe, wurde unter anderem auch das (Consumer-) Markenklebstoffgeschäft neu geordnet. Dabei wurde festgelegt, daß Österreich dieses Geschäft auch im gesamten osteuropäischen Raum einschließlich der Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion steuern wird. Ein Markt, in dem rund 350 Millionen Menschen leben.

Von zwei auf knapp acht Milliarden Schilling in zehn Jahren

Begonnen hat die Erfolgsstory von Henkel in Österreich vor 111 Jahren, in Mitteleuropa aber erst vor einem Jahrzehnt. 1987, als
man von Österreich aus mit ersten Exportversuchen in den Osten begann, lag der Gesamtumsatz des Unternehmens noch unter zwei Milliarden Schilling. Seit der Gründung der ersten Tochtergesellschaft in Ungarn im Jahr 1987 ging es Schlag auf Schlag. Bis heute investierte die Henkel Austria Gruppe weit mehr als eine Milliarde Schilling in den Aufbau seiner mitteleuropäischen Märkte.

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Mag. Ernst Primosch
Tel.: (01) 71104-253

Henkel Austria Gruppe

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