Geldanlage in Aktien - auf lange Sicht ein lohnendes Geschäft / Der "Das Beste Reader's Digest Aktienkompass" gibt Rat für Einsteiger

Stuttgart (OTS/EURONET) - Auf lange Sicht ist die Geldanlage in Aktien ein lohnendes Geschäft. Hätte man im Jahr 1980 10.000 Mark gewonnen und in Aktien großer deutscher Unternehmen investiert, wären daraus mittenweile 76.000 Mark geworden. Mit Bundesanleihen hätte man es nur auf rund 28.900 Mark gebracht.

Wer in Aktien investieren möchte, sollte ein paar Tips befolgen, um das mit Spekulationsgeschäften verbundene Risiko zu vermindern, so die Zeitschrift "Das Beste" in ihrer Oktoberausgabe. Zum einen sollte man nur Geld in Aktien investieren, das man frei verfügbar hat und das auch eventuell ein paar Jahre lang liegen kann. Also kein Geld kurzfristig anlegen. Außerdem sollte ein Anleger das Risiko streuen, indem er mindestens sechs Aktienwerte aus unterschiedlichen Branchen besitzt. Möchte man kleinere Summen investieren, lohnen sich Aktienfonds, denn die rentieren sich schon ab monatlich 100 Mark. Sehr wichtig für einen Anleger ist es, die Unternehmen, an denen er Anteile besitzt, zu beobachten und Informationen über sie zu sammeln.

Es gibt drei verschiedene Risikotypen eines Anlegers: den Konservativen, den Risikobereiten und den Chancenorientierten. Der Konservative ist meist schon älter und sein eingespartes Geld dient hauptsächlich seinem Ruhestand. Er hat nur rund 30 Prozent seines Vermögens in Aktien investiert. Der Risikobereite strebt ein ausgeglichenes Depot an und ist um die 40 Jahre alt. Rund die Hälfte seines Vermögens steckt in Aktien. Relativ jung ist der Chancenorientierte. Er legt weit über 50 Prozent seines Geldes in Aktien an, darunter sind auch risikoreichere Papiere. Hier besteht eine große Chance viel Geld zu verdienen, aber auch ein hohes Risiko viel Geld zu verlieren.

Das Aktiengeschäft boomt, und immer mehr Bürger wollen sich ihr Stück vom Kuchen abschneiden. Das gewaltige Interesse wurde durch die Emission der Telekom-Aktien im November 1996 ausgelöst. Resultat der massiven Werbung waren etwa 500.000 neue Aktionäre.

Die Deutschen sind jedoch im internationalen Vergleich eher Aktienmuffel. Nur etwa 6,2% der Deutschen, das sind rund fünf Millionen, haben ihr Vermögen in Aktien angelegt. In den USA besitzen etwa 21% der Bevölkerung Aktien, und in Schweden sind es sogar knapp 50%.

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