MUZIK: GHEGA-STRECKE ZUM WELTKULTURERBE ERHEBEN

SPÖ setzt Maßnahmen für Pendler und Schüler, VP versucht verzweifelt, diese Leistungen für sich zu reklamieren.

St. Pölten, (SPI) - "Während die niederösterreichischen Sozialdemokraten für die Schüler und Pendler des Landes arbeiten, versucht die VP-NÖ immer verzweifelter, die Leistungen auf diesem Gebiet auf ihre Seite zu ziehen. Anders kann man es sich nicht erklären, daß VP-Abg. Prober offenbar vergessen hat, daß z.B. die Anschaffung der 100 neuen Nahverkehrs-Doppelstockwaggons auf einen sozialdemokratischen Antrag zurückzuführen ist. Endgültig der Lächerlichkeit überantwortet sich die VP mit ihrer Argumentation, die Tunnelmilliarden für die niederösterreichischen Pendler einsetzen zu wollen. Weder stehen die Finanzmittel für diese Vorhaben zur Verfügung, noch können private Investoren dazu genötigt werden, ihre Gelder in andere Infrastrukturprojekte zu investieren. Die VP scheint mit dieser Argumentation nur auf wahltaktische Vorteile zu schielen, anstatt sich der Probleme der Schüler und Pendler wirklich anzunehmen", stellt der Verkehrssprecher der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Hans Muzik fest.****

Ständig auf eine Adaptierungs-Gutachten von weisungsgebundenen Landesbeamten zu verweisen, deren oberster Chef Pröll sich einer objektiven und sachlichen Diskussion absolut verschlossen zeigt,
ist wohl kaum der richtige Weg, die zahlreichen Studien von unabhängigen Fachleuten zu untergraben, welche sich für den Tunnel aussprechen. Die von der VP favorisierte Süd-Ost-Spange würde nicht nur ein Vielfaches der Kosten des Basistunnels verschlingen, deren Verwirklichung ist - wenn überhaupt - nicht vor dem Jahr
2030 zu erwarten. Gefragt ist aber eine Verbesserung der Südbahn bis spätestens 2007!

"Anstatt durch Umbauten die historisch wertvolle und geschützte Bausubstanz der Ghega-Strecke in Mitleidenschaft zu ziehen, sollte die Bemühungen, die Gebirgsbahn in den Rang eines Weltkulturerbes zu heben, forciert werden", stellt Muzik abschließend fest. (Schluß) fa

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