Regionale Innovationsstrategie für NÖ

Landesweite Unternehmerbefragung angelaufen

St.Pölten (NLK) - Das von der Europäischen Kommission
geförderte und vom Land Niederösterreich durchgeführte Projekt RIS (Regionale Innovationsstrategie) NÖ hat zum Ziel, das Angebot an innovationsunterstützenden Dienstleistungen und Technologien in
der Region unter den diversen Anbietern (z.B. Wirtschafts-kammer, Regionalmanagements, Gründerzentren, Fachhochschulen u.s.w.) klar abzugrenzen und transparenter für den Endverbraucher zu gestalten. In weiterer Folge soll ein funktionierendes "Innovationsnetzwerk" zwischen Wissenschaft, vermittelnden Institutionen und der niederösterreichischen Wirtschaft geschaffen werden, welches Unternehmen zu innovativen Entwicklungen anspornt und sie auf
diesem Weg mit kompetenten Unterstützungsleistungen begleitet.

Der Schwerpunkt liegt also auf der am regionalen Unternehmensbedarf (insbesondere Klein- und Mittelbetriebe) orientierten Strukturierung des Angebots. Zu diesem Zweck wurde
mit Juni dieses Jahres eine "Analysephase" begonnen, welche einerseits eine Stärken-Schwächenanalyse des Angebots an innovationsunterstützenden Dienstleistungen, Infrastruktur und Förderinstrumenten, andererseits eine Erhebung des Bedarfs und der tatsächlichen Nachfrage der niederösterreichischen Betriebe nach eben diesem Angebot beinhaltet.

Während der anbieterseitige Analyseteil bereits fortgeschritten ist, läuft im Rahmen der unternehmensseitigen Analyse seit September 1997 eine landeswei-te Fragebogenaktion, welche eine repräsentative Auswahl von Unternehmen in Niederösterreich umfaßt. Im Anschluß an die quantitative Unternehmensbefra-gung sollen als Ergänzung vertiefende Firmeninterviews und Workshops abgehal-ten werden. Bei diesen Workshops werden die Zusammenarbeit der Firmen mit regionalen Anbietern von Technologien und innovationsunterstützenden Dienst-leistungen sowie Förderprogramme und Betriebsgründungen Schwerpunktthemen sein.

Erste Ergebnisse der Unternehmerbefragung sind im November zu erwarten. Die Analyse- und Auswertungsphase des Projektes wird voraussichtlich im Febru-ar nächsten Jahres abgeschlossen sein. Ausgehend von den Ergebnissen der Analysephase wird in der letzten Projektphase eine Strategie entwickelt und ein entsprechender Maßnahmenkatalog erarbeitet, der unter Zusammenarbeit aller beteiligten Akteure schrittweise umgesetzt werden soll.

Hierbei kommt dem Lenkungskreis des Projektes (diverse
regionale Anbieter in-novationsunterstützender Dienstleistungen
und Infrastruktur, politische Entschei-dungsträger und Umsetzungsverantwortliche, Sozialpartner) als regionale Platt-form der Konsensbildung besonders große Bedeutung zu.

Informationen über Ziele, Inhalt und aktuellen Stand des Projektes können auch übers Internet unter
http://www.noel.gv.at/service/wst/ris/index.htm abgerufen werden.
Für Zusatzinformationen stehen Mag. Irma Priedl im Amt der NÖ Landes-regierung unter 02742/200-6123 oder Mag. Sonja Burtscher im RIZ NÖ-Süd unter 02622/26326-105 zur Verfügung.

Rückfragen & Kontakt:

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Tel.: 02742/200/2171

Niederösterreichische Landesregierung

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