Neue Verbindungsspange wird Transitverkehr von B 9 abziehen

Höchste Priorität im Entwurf des NÖ Landesverkehrskonzeptes

St.Pölten (NLK) - Seit Jahren würden seitens des Landes Niederösterreich intensive Anstrengungen unternommen, die Verkehrsprobleme zwischen Wien und Bratislava und hier besonders
auf der B 9 zu bereinigen, hielt heute der Leiter der Abteilung
für Gesamtverkehrsangelegenheiten des Amtes der NÖ Landesregierung, Hofrat Dr. Friedrich Zibuschka, zu
Presseberichten fest. Im Entwurf des neuen NÖ Landesver-kehrskonzeptes sei der Bau einer Verbindungsspange zwischen der Ostautobahn und der Umfahrung Kittsee vorgesehen, die den überregionalen Verkehr von der überla-steten B 9 abziehen werde. Die Umfahrung Kittsee werde bereits gebaut, erläuterte Zibuschka. Die neue Verbindungsspange sei zweifellos eine bessere und rascher realisierbare Lösung als der sonst unumgängliche Bau von Ortsumfahrungen und des Straßentunnels in Hainburg, ein Projekt, das seit geraumer Zeit diskutiert wird. Aus diesem Grund würden im Konzeptentwurf Projekte wie der Tunnel in Hainburg und mehrere Ortsumfahrungen nicht mehr aufscheinen.

Im Entwurf des NÖ Verkehrskonzeptes werde dieser Verbindungsspange die höch-ste Priorität eingeräumt, sagte Zibuschka weiter. Besonders wichtig sei zudem der Ausbau der Bahnverbindung zwischen Wien und Bratislava. Die Schiene müsse in dieser Region attraktiver werden, damit ein Teil des
Schwerverkehrs von der Straße abgezogen werde. Er verwies auf die Bahnverbindung zwischen Parndorf, Kittsee und Petrzalka bei Bratislava, an der bereits gebaut wird und die 1999 in Betrieb
gehen soll.

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