Lehrvertragskommission: FWV und AK diskutieren

Wien (OTS) - Die großen Schwierigkeiten bei der Auflösung von Lehrverträgen könnten in Zukunft gemildert werden. Eine Aussendung der Arbeiterkammer zieht den Vorschlag des Freien Wirtschaftsverbandes Wien, eine paritätisch besetzte Kommission über die Auflösung von Lehrverträgen entscheiden zu lassen, zumindest in Betracht.

"Endlich haben auch die Arbeinehmervertreter die Zeichen der Zeit erkannt", lobt Wirtschaftskammer-Vize und FWV-Präsident LAbg GR Friedrich Strobl die Diskussionsbereitschaft der Arbeiterkammer. Diese meldete gestern in einer Presseaussendung, sie könne sich eine paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern besetzte Schlichtungsstelle, die rasch hilft, vorstellen.

Um rasch zu einem Diskussionsergebnis zu kommen, kündigt Strobl nun die Übermittlung einer Unternehmerwunschliste an AK-Präsident Tumpel für nächste Woche an.

"Uns als Unternehmervertretern liegt genauso wie den Arbeitnehmervertreten viel an einer qualitativ hochwertigen Fachausbildung", sagt Strobl. "Dazu gehört eine Partnerschaft zwischen Ausbildner und Lehrling, in der beide die eingegangenen Verpflichtungen verantwortlich erfüllen. Wenn es in dieser Partnerschaft nicht stimmt, nützt weder Unternehmer noch Auszubildendem das künstliche Aufrechterhalten einer längst geschiedenen Ehe." In diesem Sinne will Strobl bereits in den nächsten Wochen mit der AK zu konkreten Ergebnissen bezüglich der Einsetzung einer derartigen Kommission kommen.

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