Bartenstein begrüßt Fortschritte zum Schutz der Ozonschicht in Montreal

Wien (OTS) - Der Beschluß bei der internationalen Konferenz zum Schutz der Ozonschicht in Montreal, den endgültigen Ausstieg der Industriestaaten aus der Verwendung des Pflanzenschutzmittels Methylbromid von 2010 um fünf Jahre vorzuverlegen, ist ein wichtiger Schritt zum internationalen Schutz der Ozonschicht, stellte Umweltminister Dr. Martin Bartenstein am Donnerstag fest.

Außerdem ist es den OECD-Staaten gelungen, auch für die Entwicklungsländer ein verbindliches Ausstiegsdatum mit dem Jahr 2015 festzulegen. In Österreich wird das Pflanzenschutzmittel Methylbromid, das zu den größten Ozonkillern zählt, bereits ab 1998 verboten sein.

Nicht so erfreulich ist es, stellte Bartenstein weiter fest,
daß insbesondere die USA und Indien einen Beschluß über einen beschleunigten Ausstieg aus der Verwendung teilhalogenierter Fluorchlorkohlenwasserstoffe (H-FCKW) verhindert haben. Es bleibt daher bis auf weiteres bei einem Ausstiegsdatum für Industrieländer bei 2030 und für Entwicklungsländer bei einem Einfrieren der Menge bei 2016 und einem endgültigen Ausstieg bei 2040. Die EU wollte bereits bei dieser Konferenz ein
Ausstiegsdatum für Industrieländer mit 2015 fixieren.

Die EU, zahlreiche osteuropäische- und einige Entwicklungsländer haben sich aber bereits in einer Erklärung darauf geeinigt, daß die Frage des vorzeitigen Ausstiegs aus HFCKW weiterhin ein wichtiger Punkt der Tagesordnungen der Vertragsstaatenkonferenzen des Montrealer-Protokolls sein wird.

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