Waldviertler Hanfbauern auf der Überholspur

Mehr Anbauflächen durch neue Verarbeitungsanlage

St.Pölten (NLK) - Die Waldviertler Bauern sind eindeutig auf
der Überholspur: Sie haben mit dem Hanf ein altbewährtes Produkt entdeckt und sich damit eine neue Ein-kommenschance geschaffen.
Die Hanffasern dienen als Rohstoff für Isoliermaterial und als Zuschlagsmaterial für Beton. Durch eine neue Hanfverarbeitungsanlage in Rastenfeld, die derzeit gebaut wird, können die Hanfbauern nun ihre Anbauflächen erweitern. Derzeit wird im Waldviertel auf rund 300 Hektar Hanf angebaut. "Die Anla-
ge ermöglicht es, Hanfstroh soweit zu bearbeiten, daß die Fasern für die technische Anwendung genützt werden können", erklärte heute Ing. Gerhard Ankerl von der Ab-teilung Landwirtschaftsförderung des Amtes der NÖ Landesregierung. Für die Wald-viertler Flachsverarbeitung, der über 500 Mitglieder angehören, ist die Anlage neben der Leinenstube ein zusätzliches Standbein. Da das Projekt für die Region sehr wich-tig ist, wird
es auch im Rahmen der Ziel 5b-Förderung von der EU, dem Bund und dem Land Niederösterreich unterstützt: Rund 1,5 Millionen Schilling kommen vom Bund, 1,2 Millionen von der EU, das Land Niederösterreich steuert 940.000 Schilling bei.

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