Bauer: SP-Niederösterreich begrüßt geplante Novelle zur Katastrophenfondsgesetz!

Hagel- und Frostschäden können gemäß Entwurf in Zukunft versichert werden.

St. Pölten, (SPI) - Die NÖ Sozialdemokraten sehen sich mit dem Entwurf der Novelle zum Katastrophenfondsgesetz in ihren
Bemühungen bestätigt, der Landwirtschaft für die Auswirkungen künftiger Katastrophenfälle einen wirksamen wirtschaftlichen Schutz anzubieten. Der Entwurf sieht vor, daß sich die Betriebe
vor Hagel- und Frostschäden versichern können, wobei die Hälfte der Versicherungsprämien von Bund und Land getragen werden.
Seitens des Bundes wird etwa ein finanzieller Aufwand (bundesweit) von insgesamt 50 Millionen Schilling (30 Mio. Hagelversicherung,
20 Mio. Frostschädenversicherung) erwartet, wobei das Land Niederösterreich einen aliquoten Anteil zu tragen hätte. Im Entwurf wurde der Resolution des Landtages vom 4. Juni 1997
Rechnung getragen, in welchem die Novelle zum Katastrophenfondsgesetzes gefordert wurde.****

Im Dezember 1996/Jänner 1997 wurden durch Temperaturen von über -30 Grad in Pulkautal bis Mistelbach/Poysdorf massive Schädigungen an den Weinkulturen ausgelöst. Die Winzer beklagten nicht nur Ertragseinbußen, teilweise waren auch die Kulturen so schwer geschädigt, das sie gerodet werden mußten. Zu Beginn der Weinlese in NÖ forderten nun die Winzer des Weinviertels eine einmalige Hilfe, wie sie ihnen auch von der öffentlichen Hand versprochen wurde. "Für die Zukunft begrüßen wir den Entwurf zur Novelle des Katastrophenfondsgesetzes. Für die Schäden 1996/Jänner 1997 fordern wir aber die Einhaltung der Zusagen an die niederösterreichischen Weinbauern und die Auszahlung angemessener Frostschadenentschädigungen für die existenzgefährdeten Winzer", so KO Dr. Hannes Bauer.

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