Internationaler Auftragsboom bei Swarco Futurit

Verkehrszeichen aus Österreich für holländische Autobahnen

Wien (OTS) - Swarco Futurit, das in der Verkehrstechnik vor allem auf optische Anzeigen und elektronische Systeme spezialisierte Unternehmen der Swarco-Firmengruppe des Tiroler Industriellen Manfred Swarovski, reüssiert mit österreichischen Qualitätsprodukten am internationalen Markt. Jüngster Erfolg ist ein 35-Millionen-Schilling Auftrag vom Verkehrsministerium der Niederlande.

Rund 500 elektronische Wechselverkehrszeichen mit Glasfaseroptik verlassen ab November dieses Jahres das Swarco Futurit-Werk in Amstetten nach Holland. Am Autobahnknoten bei der Stadt Arnheim werden die leuchtenden Überkopftafeln in 800-Meter-Abständen den Verkehr mit variablen Geschwindigkeitsbeschränkungen, Stauanzeigen und Fahrspursignalen bedarfsgerecht leiten.

Zertifikat für höchste Qualität

Swarco Futurit hat vom Verkehrsministerium der Niederlande das Zertifikat für höchste Qualitätsansprüche der elektronischen Wechselverkehrszeichen erhalten und die Ausschreibung des Auftrages gegen stärkste europäische Konkurrenz gewonnen. In der Folge hat Swarco Futurit auch einen Auftrag aus Schweden über 110 elektronische Leitanzeigen für einen neuen Autobahntunnel erhalten.

95 % gehen in den Export

Mit einem Exportanteil von fast 95 Prozent beliefert Swarco Futurit - in Österreich in den letzten Monaten vor allem als Hersteller der Autobahnvignetten für 1997 bekannt geworden - Märkte von Skandinavien über den Balkan bis nach Fernost mit Verkehrsampeln und glasfaseroptischen Wechselverkehrszeichen.

Internationale Aufträge

So regeln die ISO 9001 zertifizierten Qualitätsprodukte aus Österreich unter anderem den Verkehr auf der Zufahrt zum neuen Flughafen Chek Lap Kok in Hongkong. Mehr als 1.100 Anzeigeeinheiten wurden für 1996 und 1997 aus Hongkong geordert. Sogar in der Pilgerstadt Mekka findet man die elektronischen Wegweiser von Swarco Futurit, zweisprachig in Englisch und Arabisch. Mit einem kroatischen Partner arbeitet Swarco Futurit derzeit auf dem Balkan erfolgreich am Wiederaufbau der zerstörten Verkehrsinfrastruktur. Für die bosnische Stadt Tuzla werden Schlüsselkomponenten für Straßenkreuzungen und das Know-how zur Verbesserung großräumiger Verkehrsflüsse geliefert.

Neue Arbeitsplätze

"Unsere Auftragsbücher sind prall gefüllt", erklärt Swarco Futurit-Geschäftsführer Diplomingenieur Friedrich Peter Hofstadler:
"Im Werk Amstetten habe wir 30 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt, seit Anfang September arbeiten wir im Zwei-Schicht-Betrieb. Noch im Herbst wird eine neue Werkshalle mit 1.000 m2 in Betrieb gehen." Für das Jahr 1997 erwartet Hofstadler erstmals einen Umsatz über 200 Millionen Schilling.

Die Verwaltungszentrale der Swarco Futurit Verkehrssignalsysteme GmbH befindet sich in Wien, die Produktionsstätte in Amstetten/Niederösterreich. Die Holding der Swarco-Firmengruppe hat ihren Sitz in Wattens/Tirol.

Rückfragen & Kontakt:

Swarco Futurit
Dipl.Ing. Friedrich Peter Hofstadler
Tel.: (01) 66 130 DW 281

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