Herbst-Wetter auf den Straßen ! KfV appelliert an Kfz-Lenker: Fahrweise dem beginnenden Herbstwetter anpassen - Frühnebel, Fahrbahnglätte und nasses Laub lauern auf den Straßen

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit rät angesichts des beginnenden Herbstwetters in Österreich zu erhöhter Aufmerksamkeit im Straßenverkehr. Trotz des von Meteorologen angekündigten "goldenen Herbstes", also Prachtwetter mit viel Sonnenschein, muß vor allem im ländlichen Gebiet in den Morgen- und Abendstunden mit plötzlich auftretendem Nebel gerechnet werden. Diese Nebelbänke können unvermutet hinter einer Kurve plötzlich aus dem Nichts auftauchen. Auch kann die Fahrbahn stellenweise naß sein, was besonders unter Bäumen, die schon jetzt damit beginnen ihr Laub abzuwerfen, den Bremsweg stark verlängert.

Vor allem für Motorradfahrer, die den schönen Herbst zu Ausfahrten nutzen, ist Fahrbahnglätte oder nasses Laub im Falle einer notwendigen Schnellbremsung eine große Gefahr. Eine im letzten Herbst vom KfV durchgeführte Studie über das Bremsverhalten von Motorradfahrern ergab: Die Bremswege sind länger als die beim PKW obwohl die Reaktionszeiten gleich sind. Grund dafür ist, daß die meisten Biker die technischen Vorteile des Motorrades beim Bremsen nicht ausnutzen. Vor allem das richtige Bremsen des Vorderrades stellt auch geübte Biker vor große Probleme.

In der Woche vom 8. bis 14 September sind wieder 5 Motorradfahrer, vier Lenker und ein Beifahrer bei Verkehrsunfällen getötet worden. Insgesamt starben 25 Menschen bei 18 Verkehrsunfällen auf Österreichs Straßen, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es 20. Allein am Wochenende starben 12 Menschen.

Hauptunfallursache war wie üblich Fahren mit nicht angepaßter Geschwindigkeit - 11 tödliche Unfälle, gefolgt von Übermüdung (2), Vorrangverletzung (1), Fehlerhaften Fußgänger (1); zwei tödlich verletzte Fahrzeuginsassen waren nicht angegurtet. Niederösterreich und Oberösterreich liegen mit je 7 Verkehrstoten an der Spitze der dieswöchigen Totenstatistik, gefolgt von Burgenland und Tirol mit je 3 Toten, Salzburg und Steiermark mit je 2 und Vorarlberg mit einem Toten. Nur in Wien und Kärnten waren in der vergangenen Woche keine Verkehrstoten zu beklagen.

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