Gruber: Gesundheitssprecher fordert Geschwindigkeitsbeschränkung für Pkw-Motoren

Der Tod auf Österreichs Straßen fordert einschneidende Maßnahmen!

St. Pölten, (SPI) - Angesichts der täglichen Horrormeldungen über die steigende Zahl von Toten und Schwerverletzten im
Straßenverkehr fordert der Gesundheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten, Labg. Karl Gruber, einschneidende Maßnahmen.
"Die Motoren- und Automobiltechnik hat in den letzten Jahrzehnten gewaltige Fortschritte gemacht, doch den gesetzlichen Vorgaben betreffend der zulässigen Geschwindigkeiten scheint man seitens
der Produzenten wenig Augenmerk zu schenken. Wenn man schon durch Gesetze und schärfere Kontrolle die alltägliche Raserei auf Österreichs Straßen nicht in den Griff bekommt, so sind die Produzenten, aber auch der Gesetzgeber aufgerufen, Maßnahmen zu ergreifen, daß die Leistungsfähigkeit der Motoren auf die jeweils gesetzlich zugelassene Höchstgeschwindigkeit abgestimmt werden kann", so Labg. Karl Gruber in einer Stellungnahme.****

Wenn schon das menschliche Leid auf Österreichs Straßen die Verantwortlichen nicht zum Umdenken anregt, so sollte der Blick
auf die gewaltigen Folgekosten der Unfälle und auf den
verursachten volkswirtschaftlichen Schaden doch dazu animieren, strengere Maßnahmen zu ergreifen. "Offenbar ist die "Geschwindigkeitslobby auf Österreichs Straßen auch durch schärfere Kontrollen der Exekutive und strengere Strafen nicht abzuschrecken - doch eine technische Konzeption könnte helfen, diesen Mißstand zu beseitigen", so der Gesundheitssprecher der NÖ Sozialdemokraten.

Scharf kritisiert Gruber auch das geplante Volksbegehren zur Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung auf Autobahnen. "Jenen Initiatoren, welche für die straffreie "Raserei" auf Österreichs Autobahnen plädieren, sind die zahlreichen Todesopfer wohl noch nicht genug. Weder ist die derzeitig vorherrschende Verkehrssituation von ohnehin überlasteten Autobahnen, noch die aktuelle Autobahninfrastruktur für Geschwindigkeiten von mehr als 130 km/h geschaffen. Eine Aufhebung der Geschwindigkeitsbeschränkung hätte nur noch mehr Unfälle und auch Todesopfer zur Folge - diesem Vorhaben kann wohl kein verantwortungsbewußter Politiker zustimmen", meint Labg. Karl Gruber abschließend.

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