Pröll: Der Bauer ist die Seele unseres Landes

Nachhaltigkeit der Bauern ist Vorbild für alle

Niederösterreich, 14.9.(NÖI) "Der Bauer ist die Seele
unseres Landes, er bewahrt die Natur, er gibt den Menschen in unserem Land gesunde Nahrung", betonte Landeshauptmann Dr.
Erwin Pröll anläßlich der 50. Bauernbundwallfahrt in Mariazell. Die Landwirtschaft ist überdies Wirtschaftsfaktor, die
bäuerliche Familie ist Halt und Heimat, und damit ein
unersetzbares Element unserer Gesellschaft, so Pröll. Der Bauernstand war traditionell Motor der Freiheit, der
Bauernstand ist die Kraft der Zukunft, als Unternehmer,
Produzent und Bewahrer. ****

In diesem Zusammenhang unterstrich Pröll die Bedeutung des
von ihm initiierten Zukunftsvertrages mit den NÖ-Bauern.
"Dieser Vertrag gilt. Wir müssen unsere Bauern auf einem
größeren und härter werdenden Markt unterstützen. So haben wir etwa anläßlich unseres EU-Beitrittes Milliarden als Überbrückungshilfe mitbezahlt. Obwohl, daß in der angespannten Budgetsituation nicht einfach war, haben wir das aus
Überzeugung getan. Denn jeder Schilling für die Bauern ist ein Schilling für die Zukunft. So wollen wir das auch weiter
halten, weshalb wir auch in der nächsten Regierungssitzung die Milchpreisförderung beschließen werden", so Pröll.

"Eine EU-Erweiterung kann nur mit Übergangsbestimmungen für
die Bauern stattfinden", so Pröll. Für ihn ist vorallem das
Wann und das Wie entscheidend. So muß vorallem der Agrarfinanzierungsmodus der EU neu überdacht werden, denn
gerade die niederösterreichische Landwirtschaft darf nicht schutzlos ausgeliefert werden. Das muß auch in Brüssel klar
sein, hat doch keine andere Region eine längere Außengrenze als Niederösterreich.

Pröll ist überzeugt davon, daß der Beruf Bauer, ein Beruf
mit Zukunft ist. Im neu erarbeiteten Leitbild für
Niederösterreich heißt es ganz klar, daß das Heimatgefühl und ein intakter ländlicher Raum für jede Region auch in Zukunft
die Stützen sein werden. "Und das haben die Bauern bereits voll erkannt. So setzen sie verstärkt auf Qualitäts- und Markenprodukte, auf Bauernmärkte und Dirketvermarktung aber
auch auf erneuerbare Energieträger. Das ist die große Chance
für die Bauern, aber auch enorm wichtig für die Lebensqualität aller Österreicher. Daher ist auch eine zukunftsorientierte Agrarpoltik notwendig, um die bäuerliche Existenz zu sichern.
1996 haben die NÖ-Bauern 3,3 Milliarden aus Brüssel erhalten.
Und wir müssen in Zukunft noch mehr darauf achten, daß kein Schilling in Brüssel liegen bleibt", so der Landeshauptmann.

Einen besonderen Dank richtete Pröll an den NÖ Bauernbund,
der aufgerufen hatte für die Erhaltung der Basilika in
Mariazell zu spenden. "Mit der rund 2,3-Millionen-Schilling-
Spende für eine der berühmtesten Wallfahrtskirchen Europas
liegt der NÖ-Bauernbund an vorderster Stelle", so Pröll.

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