Habsburg: Wahlbeobachter in Bosnien-Herzegowina

Wahlen sind nur ein Indiz für den Normalisierungsgrad

Wien (OTS) - Mit einer Delegation des Europäischen Parlamentes hält sich der österreichische Europaparlamentarier und Präsident der Paneuropabewegung Österreich, Karl Habsburg, von 12. bis 15. September zu Beobachtung der Kommunalwahlen in Bosnien-Herzegowina auf. Neben Karl Habsburg gehören der Delegation an: Doris Pack (die CDU-Abgeordnete ist Vorsitzende der Südosteuropa-Delegation des EP, sie leitet die EP-Wahlbeobachter-Delegation), der Schwede Hadar Cars (Liberale), die Griechin Katerina Daskalaki (Union für Europa) sowie der italienische Grüne Gianni Tamino. Karl Habsburg, der im Europäischen Parlament der Südosteuropa-Delegation angehört, hält sich seit Beginn des Freiheitskampfes der Völker des ehemaligen Jugoslawiens regelmäßig in der Region auf. Wichtigstes Anliegen dabei ist ihm die Unterstützung der Selbständigkeit sowie die Heranführung der Länder der Region an die Europäische Union. Bosnien-Herzegowina besuchte der christlich-konservative Europaparlamentarier zuletzt von 4. bis 6. April im Rahmen einer Tagung des Paneuropa-Kreises "Alpen-Adria", den er auch leitet.

Erfahrungen als Wahlbeobachter sammelte Karl Habsburg in diesem Jahr bereits in Tschetschenien (heute wie heißt das Land "Tschetschenische Republik Ishkeria"). Obowhl das Parlament aus Sicherheitsgründen keine eigene Delegation entsenden wollte, reiste der Paneuropa-Präsident nach Tschetschenien und übte seine Beobachtermission im Rahmen der UNPO (Unrepresented nations an people organization) aus.

Der (ordnungsgemäße) Verlauf der Wahlen, so Karl Habsburg, sei als Indiz dafür zu werten, wie weit sich das Land auf dem Weg der Normalisierung befinde.

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