Jobinitiative: Pröll-Vorschläge fern jeder Realität!

Personal-Leasing werde ältere Arbeitsuchende nur noch weiter verunsichern

St. Pölten, (SPI) - "Die von LH Erwin Pröll angekündigte Jobinitiative zeige klar, wie fern jeder Realität der Landeshauptmann agiere", stellt die Sozialsprecherin der NÖ-Sozialdemokraten, Labg. Helene Auer fest. Ein Personal-Leasing für ältere Arbeitslose hätte nämlich zur Folge, daß die Betroffenen wieder keine Möglichkeit hätten, ihre Zukunft und jene ihrer Familien zu planen - ein gewisses Ausmaß an sozialer Sicherheit bliebe ihnen weiter verwehrt. Ständig wechselnde Beschäftigungsverhältnisse können wohl nicht der Weisheit letzter Schluß sein. "Gefragt ist vielmehr der Kampf um jeden Arbeitsplatz und Initiativen zur Ansiedlung von neuen Betrieben, wie es die Sozialdemokraten und LHStv. Ernst Höger vorexerzieren", so Labg. Auer.****

Betreffend der Aufnahme von Lehrlingen in den Landesdienst solle Pröll darlegen, was er mit jenen jungen Arbeitskräften nach ihrer Ausbildung plant. "Bleiben die Ausgebildeten im Landesdienst oder werden sich nach ihrer Ausbildungszeit wieder dem Arbeitsmarkt überantwortet", stellt Auer die Frage in Richtung Pröll. "Weiters sei es paradox, daß Pröll plötzlich seine Liebe zu arbeitslosen Frauen entdeckt hat, wenn gemäß seinem NÖ-Parteikollegen Werner Fasslabend die Volkspartei die Frauen dazu anregen möchte, wieder mehr Kinder zur "Sicherung der Pensionen" zu bekommen", so Labg. Helene Auer abschließend.

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