Tierasyle überfüllt wie nie zuvor

Tierhilfswerk Austria beklagt Rekordsommer hinsichtlich ausgesetzter Tiere

Wien (OTS) - Das Tierhilfswerk Austria unterstützt durch regelmäßige Zuwendungen österreichweit neunzehn Kooperationspartner. Dazu zählen Gnadenhöfe, Tierheime sowie kleinere Tierschutzvereine. Heuer ist der erste Sommer, indem die Aufnahmekapazität aller 19 Kooperationspartner erschöpft ist. Die kann einerseits durch den immer stärker werdenden Handel mit "Osthunden" erklärt werden, andererseits durch "last minute" - Angebote von Reiseveranstaltern.

Christian Janatsch, Präsident des Tierhilfswerk Austria (THWA):
"Wer sich ein Tier anschafft, schafft sich einen Kameraden an, keinen Wegwerfartikel. Leider wird diese Kameradschaft gerade in den Sommermonaten immer auf eine harte Probe gestellt, dann, wenn die Frage nach dem Urlaub auftaucht."

Besonders prekär sind die "last minute" - Angebote diverser Reiseveranstalter, die eine genaue Urlaubsplaung nicht möglich machen. Janatsch weiter: "In diesen Fällen landen die Tiere meist auf der Straße, einfach ausgesetzt, oder vor Tierheimen angebunden."

Durch die "Zuchtfabriken" für Rassehunde in Ungarn und anderen Staaten Osteuropas wird die Problematik zusätzlich angeheizt. "Österreich wird auf legalem wie illegalem Weg mit sogenannten "Osthunden " überschwemmt, von denen ein großer Teil wieder in heimischen Tierheimen aufgenommen werden muß", meint Mag. Alexander Willer, Kampagnenleiter Hunde beim THWA.

Vom Kauf von "Osthunden" ist daher dringend abzuraten. Des weiteren rät das Tierhilfswerk Austria, die Urlaubsunterbringung des Vierbeiners langfristig vorzubereiten. Denn Tierpensionen sind während der Reisesaison hoffnungslos ausgebucht.

Rückfragen & Kontakt:

Tierhilfswerk Austria
Christian Janatsch
Mag. Alexander Willer
Tel.: 02243/229 64

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