Aflatoxin in Pistazien aus dem Iran

Wien (OTS) - Das Bundeskanzleramt - die Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz teilt mit: Aflatoxin in Pistazien aus dem Iran.

In einzelnen EWR-Mitgliedsstaaten (Niederlande, Norwegen, Island) wurden in Pistazien aus dem Iran überhöhte Gehalte an Aflatoxinen (Schimmelpilztoxine) festgestellt.

Die Europäische Kommission hat mit einer Entscheidung den Import von Pistazien und gerösteten Pistazien aus dem Iran EU-weit - vorerst befristet bis 15.12.1997 - gesperrt.

Die österreichischen Zollbehörden wurden von dieser Entscheidung bereits informiert.

Entsprechend der bereits dem Landeshauptmann jedes Bundeslandes zugegangenen Aufforderung durch das Bundeskanzleramt - die Bundesministerin für Frauenangelegenheiten und Verbraucherschutz wurde österreichweit bereits vor dieser Sperre Nachschau nach solchen Pistazien gehalten. Sollten auch in Österreich derartige Waren mit überhöhten Aflatoxingehalt vorgefunden werden, werden die erforderlichen lebensmittelrechtlichen Maßnahmen (z.B. Beschlagnahme) getroffen werden.

Rückfragen & Kontakt:

Bundesministerin f. Frauenangelegenheiten und
Verbraucherschutz
Tel.: 711 72-0

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MFR/OTS