Niederösterreichs Güterwegenetz: 7.000 km Gesamtlänge

Blochberger: Seit 70 Jahren fördern wir Lebensadern

St.Pölten (NLK) - Niederösterreich verfügt über ein Güterwegenetz, das bereits eine Gesamtlänge von 7.000 Kilometern aufweist. Das unterstrich heute Landesrat Franz Blochberger anläßlich des Jubiläums "70 Jahre Güterwegförderung in Österreich", das am kommenden Freitag, 12. September, in Aspangberg-St.Peter, Bezirk Neunkirchen, gefeiert wird. Dort wird Blochberger auch den 7.000sten Güterweg-Kilometer seiner
Bestimmung übergeben. "Güterwege sind die Lebensadern im ländlichen Raum, denn sie ermöglichen der ländlichen Bevölkerung, am sozialen, wirtschaftlichen und kultu-rellen Leben
teilzunehmen", betonte Blochberger. Seit Beginn des Güterwegebaues seien in Niederösterreich mehr als sieben Milliarden Schilling investiert worden, wovon das Land Niederösterreich 2,2 Milliarden Schilling, der Bund 1,2 Milliarden Schilling und Bauern und Gemeinden 3,8 Milliarden Schilling beisteuerten. Heuer stünden För-dermittel in Höhe von 111 Millionen Schilling zur Verfügung. 62 Millionen Schilling da-von stammen vom Land, 49 Millionen vom Bund. Und hier hakte Blochberger ein: "Um das Güterwegenetz zu erhalten und weiter auszubauen, benötigen wir mindestens 200 Millionen Schilling. Ich erwarte mir daher vom Finanzministerium mehr Hilfe." Nie-derösterreich könne heuer mit nur rund sieben Millionen Schilling Bundes-Zuschuß rechnen. Darüber hinaus sei im Solidarpakt festgeschrieben, daß der Bund dazu bei-tragen werde, die Menschen im ländlichen Raum zu unterstützen. "Obwohl die mei-sten Güterwege öffentliche Straßen sind, müssen die Bauern selbst bis zu 300.000 Schilling für den Ausbau bezahlen. Oft haben die Bauern dann keine Wirtschaftskraft mehr. Wir müssen sie daher nach besten Kräften unterstützen, um die Abwanderung aus dem ländlichen Raum zu verhindern." Nach den Worten Blochbergers wird das Güterwegenetz auch weiterhin zügig ausgebaut. Derzeit liegen rund 2.900 Förderan-suchen mit einer Ausbaulänge von 2.300 Kilometern vor. "Der ländliche Raum kann nur gestärkt werden, wenn für die Landwirte die entsprechenden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen geschaffen werden", argumentierte Blochberger.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2172

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK