Hecht zur Wirtschaftsörderung in Wien: Bitte unternehmerInnenfreundlich!

Konzept der Finanzstadträtin fehlt Praxistauglichkeit

Wien (OTS) Die Klubvorsitzende der Wiener Liberalen Gabriele Hecht begrüßte heute grundsätzlich die Bemühungen der Finanzstadträtin, die Wirtschaftsförderung neu zu positionieren.

Was im Konzept der Stadträtin aber komplett fehle, so Hecht, sei die Durchforstung der Förderbedingungen auf ihre Praxistauglichkeit.

So kritisierte Hecht etwa die Fristen, innerhalb derer JungunternehmerInnen um Förderungen ansuchen müssen, um noch als "förderungswürdige JungunternehmerInnen" zu gelten. Alle jene, die sich durch persönliche Leistung zuerst eine wirtschaftliche Basis schaffen und erst später an größere Investitionen denken, fielen um die Förderungen für diese Investitionen um.

Ferner seien die Sicherheiten, die beizubringen wären, derart hoch angesetzt, daß ein Unternehmer, der in der Lage sei, diese Sicherheiten beizubringen, keine Förderung brauche, so Hecht.

Außerdem übte die Liberale Klubvorsitzende Kritik an den Klauseln, die zur Folge haben, daß Unternehmen, die innerhalb einer bestimmten Frist scheitern, die Förderungen zurückzahlen müssen.

Solange, so Hecht, diese anachronistischen Bedingungen gestellt werden, können nur Großbetriebe aber sicher keine kleinen Jungunternehmer die Auflagen für eine Förderung erfüllen. Es wundere sie deshalb nicht, meinte Hecht abschließend, daß die Selbständigenquote in Österreich nur 6 Prozent, im OECD Schnitt aber 10 Prozent betrage.

(Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 4000-81553

Liberales Forum - Landtagsklub Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | LKW/LKW