Werk eines vielseitigen und neugierigen Menschen

Kunstverein Baden zeigt Mathias Hietz-Gedächtnisausstellung

St.Pölten (NLK) - Im Vorjahr verstarb der Bildhauer Mathias
Hietz, einer der be-kanntesten und vielseitigsten Künstler Niederösterreichs, Gründer und "Seele" des Internationalen Bildhauersymposions Lindabrunn. Der Kunstverein Baden zeigt jetzt
in der Beethovengasse 7 eine Gedächtnisausstellung, die einen Überblick über die wichtigsten Stationen des Lebens von Mathias Hietz zeigen soll.

Hietz wurde in Reisenberg im Jahr 1923 geboren und lebte in Bad Vöslau. Er lernte zunächst Zimmerei, leistete dann seinen Kriegsdienst ab und studierte anschließend an der Salzburger Kunstgewerbeschule und an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Zwischen 1950 und 1967 hatte er vier Auslandsstipendien in Paris, Rom, London und Ägypten. 1967 gründete er das Internationale Bildhauersymposion Lin-dabrunn, das er bis zu
seinem Tode leitete. Er wurde vielfach ausgezeichnet, unter
anderem mit dem Kulturpreis des Landes Niederösterreich 1961 und mit dem Titel "Professor" 1971. Er war zeitweilig Vizepräsident
und Ausstellungsleiter des Wiener Künstlerhauses und Vorsitzender der Bundeskonferenz der bildenden Künstler Öster-reichs. Den internationalen Überblick schuf er sich bei vielen Symposien im Ausland, von wo er auch Teilnehmer am Lindabrunner Symposion mitbrachte. Lindabrunn wur-de zur Aufgabe seines Lebens, zur
großen Herausforderung, bei der er seine künst-lerischen, menschlichen, handwerklichen und organisatorischen Fähigkeiten
voll ein-setzen konnte.

Die Ausstellung in Baden wird am 19. September um 18.30 Uhr
durch Landes-hauptmannstellvertreter Liese Prokop eröffnet, sie
ist bis 2. November jeweils Freitag, Samstag und Sonntag von 14.30 bis 18 Uhr zugänglich.

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