KfV appelliert Schulbeginn fordert erhöhte Aufmerksamkeit für Kinder - Zahl der Unfälle mit Kindern steigt -GRAFIK

Wien (OTS) - Erhöhte Aufmerksamkeit im Straßenverkehr besonders für die kleinen Verkehrsteilnehmer fordert das Kuratorium für Verkehrssicherheit zu Schulbeginn. Heute sind auch in Westösterreich die Ferien zu Ende gegangen, wo nun rund 730.000 SchülerInnen jeden Tag ihren Schulweg zurücklegen müssen.

Das KfV appelliert daher eindringlich an alle Kfz-Lenker, Kinder als Verkehrsteilnehmer ernst zu nehmen und zu respektieren. "Dazu gehört in erster Linie, das Tempo reduzieren, damit jederzeit auf Kinder reagiert werden kann", meinen die Experten des KfV. Das Tempo sollte nicht nur vor Schulen reduziert werden, sondern überall dort, wo man mit Kindern rechnen muß. Denn: "70 bis 90 Prozent aller Unfälle mit Kindern passieren gar nicht am Schulweg, sondern in der Freizeit", so das KfV. Bedenklich ist auch, daß sich mehr als 60 Prozent der Autofahrer nicht an das 50-Km/h-Limit im Ortsgebiet halten.

Besonderes Augenmerk ist auf die Schutzwege zu legen, denn hier ereigneten sich im Vorjahr mehr als ein Viertel aller Schulwegunfälle mit Kindern.

In diesem Zusammenhang erinnert das KfV auch die gesetzliche Pflicht zur Verwendung von Kindersitzen, die leider all zu oft nicht eingehalten wird, da immer noch ein Drittel der Kinder nicht vorschriftsmäßig gesichert ist. Die Gefahr, bei einem Unfall getötet oder schwer verletzt zu werden ist jedoch für ungesicherte Kinder 7mal höher ist als für gesicherte.

In der letzten Woche starben 11 Menschen bei 10 tödlichen Verkehrsunfällen. Hauptunfallursache war wieder einmal nicht angepaßte Geschwindigkeit (5). Ein Unfall hatte eine Vorrangverletzung zur Ursache. Zwei tödlich verletzte Lenker waren nicht angegurtet. Vorläufig wurden heuer bereits 727 Menschen im Straßenverkehr getötet, gegenüber endgültig 708 Verkehrstoten im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

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