Pröll: "Kämpfe weiter für über 200.000 Pendler"

Der Landeshauptmann kündigt Job-Initiative für Niederösterreich an

Niederösterreich, 6.9.1997 (nöi) - "Ich werde weiter für die Interessen der 200.000 Pendler und der Steuerzahler kämpfen", so Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll im Sommergespräch von ORF-Radio Niederösterreich. In der Frage Semmeringbahn-Tunnel stellte Pröll zu seinem sozialistischen Stellvertreter klar: Höger sind offensichtlich die Interessen der Bundesländer Steiermark und Kärnten wichtiger, und er ist nur Befehlsempfänger seines Bundesparteivorsitzenden. Für ihn als Landeshauptmann von Niederösterreich geht es einzig und allein um die Interessen Niederösterreichs und der Steuerzahler. ****

Pröll kündigte zudem das "Pröll-Prokop-Programm" an, durch das 800 bis 1.000 neue Jobs für Niederösterreich geschaffen werden sollen. Weitere Schwerpunkte für den Herbst sind, so Pröll, ein weiterer Bürokratieabbau und der Ausbau von Innovationszentren als Grundlage für einen attraktiven Standort Niederösterreich.

Zum politischen Klima in Niederösterreich meinte Pröll, daß er als Landeshauptmann großen Wert darauf lege, mit allen politischen Parteien ein korrektes Arbeitsverhältnis zu haben. Die VP-NÖ habe sich für die Stärkung des Persönlichkeitswahlrechtes, namentlich durch die Landeshauptmann-Direktwahl, eingesetzt. Dies habe jedoch die SP-NÖ verhindert, da sie den Wähler wie der Teufel das Weihwasser fürchtet. Zu den Freiheitlichen meinte Pröll, daß diese durch destruktive Arbeit eine immer stärker landesfeindlichere Haltung einnehmen. Die Grünen und das LIF haben bisher kaum Sacharbeit geleistet, so der Landesparteiobmann der VP-NÖ, Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

(Schluß)

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NÖI