Mödlinger Stadtbad jetzt modernes Freizeitzentrum

Pröll: Hervorragendes Beispiel der Stadterneuerung

Mödling (NLK) - Mit dem generalsanierten und ausgebauten Mödlinger Stadtbad sei ein "Schmuckstück" geschaffen worden, das als Beispiel weit über die Grenze Niederösterreichs hinaus wirken werde, sagte Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll bei der Eröffnung dieses 1928 im Bauhaus-Stil errichteten Ensembles. ****

Der Stadt sei es gelungen, den Herausforderungen des Denkmalschutzes gerecht zu werden und die alte Bausubstanz mit neuen, zeitgemäßen Funktionen zu erfüllen. Damit sei das jetzige Mödlinger Freizeitzentrum ein hervorrangendes Beispiel der Stadterneuerung, deren Ziel die Verknüpfung von Tradition, Fortschritt und Zukunft sein müsse. Zudem hätten die investierten Mittel - rund 50 Millionen Schilling - mitgeholfen, über entsprechende Aufträge in der Region viele Arbeitsplätze abzusichern. Gerade in unserer Freizeitgesellschaft seien Angebote wie das renovierte Mödlinger Bad besonders wichtig, unterstrich Pröll auch den Stellenwert der Investitionen für die gesamte Tourismusregion Wienerwald.

Das 1928 errichtete Gebäude war das erste Hallenbad Niederösterreichs. Die Renovierungsarbeiten nach dem Zweiten Weltkrieg und der letzten Jahrzehnte erwiesen sich jedoch als nicht zweckmäßig, waren vielfach Flickwerk, auch war das Hallenbad - wie Mödlings Bürgermeister Harald Lowatschek heute sagte - "abgewohnt". Nach einjähriger Bauzeit kann das Freizeitzentrum jetzt mit einer um zwei Drittel größeren Wasserfläche aufwarten, weiters mit einem 25-Meter-Becken, einem Sauna- und Kneippbereich und einer Mutter-Kind-Ecke. Auch wurde das Hallenbald zum Freibad geöffnet. Die Kosten der Generalsanierung und des Umbaus werden von der Stadtgemeinde und der Städtischen Betriebsgesellschaft getragen. auch Das Land Niederösterreich half bei der Finanzierung mit.

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