Pfusch: Gewerbe und Handwerk fordert Luxemburger-Modell

Achleitner: "Wenn wir weiter um Aufträge in der Höhe von 220 Mrd S betrogen werden, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel"

Wien (PWK) - "Wenn wir weiter jährlich um Aufträge in der Größenordnung ****

von 220 Milliarden Schilling betrogen werden, dann stehen unzählige Betriebe, Arbeitsplätze und Lehrlingsstellen auf dem Spiel", warnt Fritz Achleitner, Obmann der Bundessektion Gewerbe und Handwerk in der Wirtschaftskammer Österreich, angesichts der heute publizierten Zahlen über das Ausmaß der Schattenwirtschaft in Österreich. Um diese dramatische Situation in den Griff zu bekommen, fordert Achleitner, endlich das Luxemburger Modell zu realisieren. Mit einer steuerlichen Entlastung jener Investitionen im Bau- und Baunebenbereich, bei denen die Beschäftigung von Handwerkern nachgewiesen werden kann, könnten nach Berechnungen des WIFO nicht nur die Zahl der Arbeitslosen um 7.000 verringert, sondern auch 11.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und der Pfusch um ein Drittel eingedämmt werden, so Achleitner.
(Schluß) MH

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