Umbruch im Elektrohandel: Der Käufer verlangt mehr Service

Über 1000 österreichische Elektrohändler stehen für den Konsumenten als "Dienstleister" bereit

Wien (PWK) - "Der österreichische Elektrohandel hat die Bedürfnisse des Konsumenten erkannt und setzt verstärkt auf die SERVICE-Karte", erklärte Wolfgang Krejcik, Vorsteher des Bundesgremiums Radio- und Elektrohandel, bei einer Pressekonferenz in der Wirtschaftskammer Österreich. Neben attraktiven Kaufpreisen, mit denen Österreich im Europavergleich zu den preisgünstigsten Märkten zählt, verlangt der Konsument immer mehr Hilfestellung bei Lieferung, Anschluß, Inbetriebnahme, Einbau und Entsorgung. Viele Konsumenten, so Krejcik, fühlen sich auch bei der Bedienung der Geräte überfordert - oft wissen Benützer gar nicht über alle Anwendungsmöglichkeiten, die sie ja auch bezahlt haben, Bescheid. Den Bedienungsanleitungen fehlt es nach wie vor an der nötigen Klarheit. Hier stellt der geschulte und erfahrene Fachverkäufer den vollen Gebrauchsnutzen sicher. ****

Weit über 1.000 österreichische Fachhändler haben sich dieser Dienstleistungs-Offensive des Bundesgremiums angeschlossen und bieten ihren Kunden ein umfassendes Leistungspaket. Auch die fünf großen Handelskooperationen - Electronic 2000, Electronic Partner, Expert, Funkberaterring, Ruefach - unterstützen diese Kampagne. Mit ihren 1.200 Verkaufsstellen, über 11.000 Mitarbeitern und über 1.700 Lehrlingen erzielen sie im heurigen Jahr einen Umsatz von ca. 15 Mrd Schilling und sind damit mit Abstand der wichtigste Vertriebskanal in dieser umkämpften Branche.

"Der österreichische Markt ist von einer dramatischen Verbesserung des Preis-Leistungsverhältnisses gekennzeichnet, verursacht natürlich auch durch die Konkurrenzsituation", betonte Krejcik. Trotz der teilweise steigenden Verkaufsstückzahlen ist daher erstmals eine deutliche Verflachung der Umsatzkurven eingetreten, die vor keiner Handelsform und Betriebsgröße halt macht. Die Branche rechnet mit ca. 39 Mrd Schilling Umsatz für das Jahr 1997, etwa ebensoviel wie 1996.

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Dr. Manfred Kandelhart
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